Chef von Taylor Swifts Ex-Label berichtet von Morddrohungen

Nachdem Swift dem Chef ihres ehemaligen Labels „tyrannische Kontrolle“ vorgeworfen hat, sieht sich dieser mit Morddrohungen konfrontiert.

US-Sängerin Taylor Swift.
© dpa

New York — Der Rechtsstreit von US-Sängerin Taylor Swift mit ihrem früheren Label Big Machine hat besorgniserregende Folgen: Label-Chef Scooter Braun schilderte am Freitag (Ortszeit) in einem längeren Eintrag beim Onlinedienst Instagram, Swifts Kritik an ihm habe zu „zahlreichen, an meine Familie gerichteten Morddrohungen" geführt.

Der US-Musikmogul hatte das Label vor gut zehn Jahren gekauft und damit mehrheitlich die Rechte an den Master-Aufnahmen von Swifts ersten sechs Alben erworben, welche die Sängerin ab dem Alter von 15 Jahren aufgenommen hatte. Im November 2018 wechselte der Pop-Star zu Universal Music.

Swift wirft Braun „tyrannische Kontrolle" vor

Vergangene Woche warf Swift Braun in einem Blog-Eintrag vor, eine „tyrannische Kontrolle" über sie auszuüben. So hindere er sie daran, am Sonntag mit ihren alten Songs bei der Verleihung der American Music Awards aufzutreten und blockiere die Veröffentlichung eines Netflix-Dokumentarfilms über sie. Die Sängerin rief ihre Fans auf, sie in dieser Angelegenheit zu unterstützen.

„Ich nehme an, das war nicht Deine Absicht, aber es ist wichtig, dass Du verstehst, dass Deine Worte ein riesiges Gewicht haben", schrieb Braun mit Blick auf die Morddrohungen an Swift gerichtet. Er sei enttäuscht, dass sie bisher dazu geschwiegen habe, nachdem ihr Anwalt sie über die anhaltenden Drohungen informiert habe. Er habe aber weiter die Hoffnung, „dass wir das regeln können", fügte Braun hinzu. (APA/AFP)


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