„Die Olympia-Quali wäre blöd“

Tischtennis-Ass Christoph Maier (40) ist zurück und steht ab heute in Linz an der Platte.

„Mr. Tischtennis“ Christoph Maier trifft ab heute in Linz beim Generali-Austria-Top-12-Turnier viele alte Weggefährten.
© Andreas Rottensteiner / TT

Von Sabine Hochschwarzer

Innsbruck –Christoph Maie­r steht wieder an der Platte. Nicht, dass Tirols jahrelange Nummer eins im Tischtennis ihr jemals den Rücken gekehrt hätte, aber Maiers letzter Einsatz abseits der Bundesliga liegt doch schon Jahre zurück. Aufgrund von Absagen für das Generali-Austria-Top-12-Turnier heute in Linz rutschte der 40-Jährige ins Aufgebot.

„Es taugt mir, dass ich im Einzel noch einmal nationale Luft schnuppern kann“, freut sich Maier auf Duelle mit den Besten Österreichs wie etwa seinen ehemaligen Teamkollegen Robert Gardos, Daniel Habesohn oder Stefan Fegerl. Da es in Linz auch um Punkte für die Olympia-Qualifikatio­n geht, hat die Konkurrenz nichts zu verschenken.

„Jede Runde, die ich gewinnen kann, ist eine super Geschichte. Es sind ja nur Top-Spieler dabei“, sagt der einzige Tiroler bei diesem Turnier. Welche Taktik er sich für sein wohl letztes großes Einzel-Turnier zurechtgelegt hat? „Einen starken Aufschlag und den Vorhand-Top-Spin-Schlag. Sonst gehe ich es mit Routine und Gelassenheit an“, sagt der Innsbrucker, der das Tiroler Leistungszentrum leitet und einen eigenen Tischtennis-Shop betreibt.

Und falls es – augenzwinkernd – sogar für die Olympia-­Quali reichen würde? Maier lacht und meint: „Das wäre blöd.“


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