Österreich gibt 600.000 Euro Hilfe nach Erdbeben in Albanien

Nach dem schweren Erdbeben in Albanien stellt die österreichische Regierung Tirana 600.000 Euro Hilfsgelder zur Verfügung. Mit diesen Mitteln der Austrian Development Agency (ADA) sollen in Hinblick auf den Winter zerstörte Hauser rasch wieder aufgebaut werden, teilte das Außenministerium mit. Albanien ist seit 1992 ein Schwerpunktland der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit.

Bereits nach dem Erdbeben vom 21. September hatte Außenminister Alexander Schallenberg Albanien Unterstützung für die betroffene Bevölkerung zugesagt. Diese werde nun auf 600.000 Euro aufgestockt.

„Österreich und Albanien verbindet eine jahrzehntelange Freundschaft“, sagte Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein in einer Stellungnahme. „Österreichische Unternehmen gehören zu den größten Investoren. Aus voller Überzeugung unterstützen wir Albanien im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit und als EU-Kandidat.“

Bei dem bisher schwersten Erdbeben in Albanien seit Jahrzehnten kamen nach Angaben vom Mittwoch mindestens 29 Menschen ums Leben. 650 weitere wurden verletzt. Das Beben der Stärke 6,4 hatte sich in der Nähe der Hafenstadt Durres am Dienstag ereignet. In Durres und im nahegelegenen Thumana stürzten Häuser ein. An Gebäuden in ganz Westalbanien entstanden schwere Schäden.


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