Hotelneubau freut sich in Startphase über 90 Prozent Auslastung

Als eine „Pionierfahrt in unbekannte Gewässer" hat man innerhalb der Hoteliersfamilie Barbist aus dem Tannheimer Tal das Hotelneubauprojekt ...

Der Doyen unter den heimischen Lieferanten, Arnold Linzgieseder, überbrachte Michaela Barbist ein Gastgeschenk.
© Nikolussi

Als eine „Pionierfahrt in unbekannte Gewässer" hat man innerhalb der Hoteliersfamilie Barbist aus dem Tannheimer Tal das Hotelneubauprojekt am Haldensee bezeichnet. Nun ist „Haldensee" seit 214 Tagen offen und man kann über eine Auslastung von über 90 Prozent berichten. Das tat Michaela Barbist mit Stolz bei der offiziellen Eröffnung und Segnung, die als Benefiz für „Licht ins Dunkel" in Haller am Haldensee in Szene ging. „Seit meiner Kindheit übt der Haldensee eine besondere Faszination auf mich aus. Die Farbenpracht vom leuchtenden Smaragdgrün bis zum dunklen Blau in den Sommermonaten, der Wandel vom glitzernden Eis im Winter bis zur blühenden Pracht im Frühling — das alles auch anderen zugänglich zu machen, ist für mich genug Motivation gewesen, ein derartiges Projekt anzugehen", meinte die frischgebackene, einschlägig ausgebildete Hotelchefin. Wie auf einem Logenplatz könne man hier die Landschaft erleben, ist sie sicher und gab die „Bühne frei für die Natur". Nicht ohne sich bei allen, ganz besonders bei ihren 49 Mitarbeitern, zu bedanken.

Senior Walter Barbist hatte die Gäste aus den Reihen der Baufirmen, Lieferanten, Planer und Helfer begrüßt und schilderte den beschwerlichen Weg vom Start bis zur Eröffnung. Ihm sei bis jetzt nicht bewusst gewesen, dass man zu einer Bauverhandlung mit einem Rechtsanwalt erscheinen müsse, meinte er launig. Dass dann aber in einer Bauzeit von nur einem Jahr der Betrieb aufgenommen werden konnte, sei dem kollegialen Miteinander der zum großen Teil aus der Region stammenden Firmen zu danken, wusste der Tourismusfachmann zu berichten. Mit dem „Erwachsenenhotel" hat das touristische Angebot im Tal erneut einen beachtlichen Zuwachs erfahren. (hni)

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