Neues Angebot für Familien im Pillerseetal

Im Pillerseetal setzt man vermehrt auf interaktive Abenteuererlebnisse. Steinbergkönig heißt das neueste.

Das Pillerseetal wird als die schneereichste Region Tirols bezeichnet. Im Bild eine Aufnahme bei der Bergbahn Pillersee.
© Bergbahn Pillersee

St. Jakob i. H. – Das Handy wird im Pillerseetal nicht verbannt, es wird von der ganzen Familie für ein interaktives Abenteuererlebnis verwendet. Nachdem die Bergbahnen Fieberbrunn den digitalen Erlebnisweg „Museum goes wild“ geschaffen haben und im Spätsommer der erst­e interaktive Biathlon-WM-Pfad in Hochfilzen eröffnete, wurde bei der Generalversammlung des Tourismusverbandes in St. Jakob i. H. ein weiteres Konzept für ein neues Familien-Abenteuerspiel vorgestellt.

Die Geschichte hinter der Rätselrallye durch das Pillerseetal: Der „Steinbergkönig“ will die Macht an sich reißen, Gäste und Einheimische können ihn mit Machtwörtern besiegen. Zu erraten sind diese Machtwörter an acht Stationen, verteilt im Pillerseetal. Laut Projektleiterin Ursula Weixlbaumer-Norz entscheiden 60 Prozent der Kinder mit, wohin der Urlaub gehen soll: „Da genügt oft ein Blick auf die Homepage. Bei den Kinderangeboten ist das Pillerseetal gegenüber anderen Regionen bereits um ein Vielfaches besser aufgestellt.“

„Die 16 Tage Dauerschneefall im Jänner haben sich bei den Nächtigungszahlen mit einem Minus von 0,14 Prozent (- 813 Übernachtungen) bemerkbar gemacht. Einen leichten Zuwachs von 7666 Übernachtungen gab es im Sommer 2019“, informierte TVB-Geschäftsführer Armin Kuen. In Summe komme man auf knapp 1,05 Mio. Nächtigungen (45 % Sommer, 55 % Winter). Von 2015 bis 2018 habe sich durch „Mut zum Preis“ der Umsatz pro Bett von 4309 auf 6095 Euro erhöht (ca. 40 %).

Das Geschäftsjahr 2018 weist eine Verbandsleistung von knapp 3,8 Mio. Euro (+ 277.430 Euro gegenüber 2017) aus. Rund 80 Prozent der Ausgaben (3,78 Mio. Euro) wurden in Werbung (48 %) und Infrastruktur (30 %) investiert. Die Bilanzsumme hat sich von 1,41 Mio. (2017) auf 1,56 Mio. Euro erhöht. Der Bilanz­gewinn 2018 beträgt 4433 Euro.

Für 2020 rechnet man mit zusätzlichen Mitteln (rund 490.000 Euro) aus der Anhebung der Aufenthaltsabgabe auf 2,80 Euro pro Tag. (rw)


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