3,3 Millionen Euro für Hütte mit emotionaler Geschichte im Verwalltal

Gemeinde St. Anton und TVB haben das alte Rasthaus im Verwalltal von deutschen Investoren zurückgekauft. Nun öffnet es wieder.

Nach umfangreichen Umbauarbeiten öffnen Gemeinde und St. Anton die Wagner Hütte.
© Reichle

Von Matthias Reichle

St. Anton –Das traditionelle Rasthaus Verwall in deutscher Hand? „Das war uns schon ein Dorn im Auge“, gesteht der St. Antoner Bürgermeister Helmut Mall. Vor wenigen Jahren wechselte das Gasthaus im Hochtal den Besitzer – die ausländischen Investoren wollten neben dem Bergrestaurant drei Chalets errichten. In der Gemeinde war das nicht erwünscht, wie der Dorfchef erzählt – „wir sind da stur geblieben“. Es gab keine Umwidmung. Über zwei Jahre blieb die Küche kalt und die Türen geschlossen – die Zukunft des Gebäudes war ungewiss. Der Treffpunkt, wo früher die Jäger und Hirten ein- und ausgegangen sind, sollte wieder in St. Antoner Hand kommen – so der Wunsch, den man sich nun aber selbst erfüllen konnte. Die Gemeinde St. Anton und der Tourismusverband haben jetzt nämlich zugeschlagen, als das Gasthaus wieder zum Verkauf stand. 3,3 Mio. Euro hat man inklusive dem Umbau investiert. Heute öffnet es nach langer Pause wieder.

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