Imst und Landeck: Palliativ-Netz in zwei Bezirken

In den Bezirken Imst und Landeck ganzheitlich betreut werden ab sofort Menschen in der letzten Lebensphase. Das mobile Oberländer Pallivativ...

Sr. Barbara Flad, LR Bernhard Tilg, Primar Ewald Wöll sowie Verbands­obmann BM Siggi Geiger (v. l.) erläuterten am Donnerstag die mobile Palliativ­betreuung in den Bezirken Landeck und Imst.
© Wenzel

In den Bezirken Imst und Landeck ganzheitlich betreut werden ab sofort Menschen in der letzten Lebensphase. Das mobile Oberländer Pallivativ-Team, ein Netzwerk aus Ärzten, Pflegefachassistenten und Seelsorgern mit Stützpunkt am KH St. Vinzenz, bringt medizinische, pflegerische und seelsorgerische Kompetenz mit, um die Lebensqualität der Klienten samt Angehörigen zu verbessern.

„Rund um das Krankenhaus ist bereits vieles entwickelt worden, auch ehrenamtlich", zeigte Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg am Donnerstag in Zams auf. Jetzt werde das Netz der Hospiz- und Palliativ­versorgung flächendeckend auf die beiden Bezirke ausgerollt — in enger Zusammen­arbeit mit dem Landes­institut für integrierte Versorgung (LIV). Bei der Co-Finanzierung sind Tiroler Gesundheitsfonds, Sozial­versicherungsträger sowie der Gemeindeverband St. Vinzenz mit im Boot, wie Tilg hervorhob.

Das Team der Palliativ- und Hospizbetreuung für die beiden Nachbarbezirke zählt fünf „Vollzeitäquivalente", wie Primar Ewald Wöll schildert­e. Nächster Ausbauschritt ist laut Wöll die Installierung von sechs Palliativbetten am Krankenhaus St. Vinzenz.

In Summe hat sich das Team bisher um 30 Klienten gekümmert, derzeit werden zwölf Palliativpatienten betreut. Den Kontakt vermittelt im Regelfall der Hausarzt. Am Krankenhaus ist Montag bis Freitag 8 bis 15 Uhr aber auch eine Hotline installier­t — Tel. 0664/600855186. (hwe)


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