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„Frauen bewerten Risiko anders“: Nur sieben Lawinenwächterinnen in Tirol

Einen eklatanten Mangel an weiblicher Kompetenz in ihren Reihen beklagen Tirols Lawinenkommissionen. Dabei kann gerade dort eine Experten-Vielfalt Leben retten.

Eine Lawinenkommission besteht aus mindestens drei Personen und schätzt die Gefahrenlage ein.
© TT / Thomas Böhm

Von Nikolaus Paumgartten

Innsbruck – Gesperrte Straßen, evakuierte Häuser, geschlossene Skigebiete. Der Wintereinbruch heuer und die Rekordschneemengen im vergangenen Winter haben einmal mehr vor Augen geführt, wie wichtig das Sammeln von Informationen und die Warnungen vor der Lawinengefahr im Land Tirol ist. Die Entscheidung, wo Häuser verlassen werden müssen und Straßen nicht befahren werden dürfen, fällen Bürgermeister und Bezirkshauptmannschaften. Einen unverzichtbaren Beitrag zur Entscheidungsfindung leisten dabei die 248 Lawinenkommissionen (LK) in den Gemeinden mit ihren derzeit 1345 Mitgliedern.

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