Seltener Gauguin in Paris für 9,5 Millionen Euro versteigert

Ein internationaler Sammler soll das Gemälde „Te Bourao II“ gekauft haben. Es bleibt aber in Frankreich, heißt es seitens des Auktionshauses.

Frauen fotografieren das Gemälde "Te Bourao" von Paul Gauguin.
© AFP

Paris – Ein seltenes Gemälde des französischen Malers Paul Gauguin ist in Paris für 9,5 Millionen Euro versteigert worden. Das Ölgemälde „Te Bourao II“ von 1897, dessen Wert auf fünf bis sieben Millionen Euro geschätzt worden war, ging am Dienstagabend an einen „internationalen Sammler“, wie das Auktionshaus Artcurial mitteilte.

Das Bild, das eine geheimnisvolle Landschaft auf der Pazifik-Insel Tahiti zeigt, bleibt demnach aber in Frankreich. Gauguin hatte das postimpressionistische Gemälde bei einem Aufenthalt in der damaligen französischen Kolonie Tahiti gemalt. Nur wenige Gemälde aus dieser Zeit sind noch in Privatbesitz. Nach Angaben von Artcurial war in Frankreich zum letzten Mal vor 22 Jahren ein Gauguin aus dieser Epoche verkauft worden. Gauguin ist wegen seiner Beziehungen zu jungen Frauen aus Tahiti mittlerweile umstritten. (APA/AFP)

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