„Alan Kurdi“ und „Ocean Viking“ dürfen in italienische Häfen

Die Rettungsschiffe „Alan Kurdi“ und „Ocean Viking“ mit insgesamt 121 Migranten an Bord dürfen italienische Häfen anlaufen. Das Innenministerium in Rom habe ihnen Messina und Pozzallo als sichere Häfen zugewiesen, meldeten die Nachrichtenagenturen Ansa und Adnkronos am Dienstagabend.

Die Europäische Kommission habe bereits das Verfahren zur Verteilung der Geretteten eingeleitet, hieß es weiter. Einige Länder, unter ihnen Frankreich und Deutschland, hätten sich zur Aufnahme bereit erklärt.

Das deutsche Schiff „Alan Kurdi“ hatte am vorigen Donnerstag (28.11.) bei zwei Einsätzen insgesamt 84 Menschen gerettet. Nach mehreren Notevakuierungen waren am Dienstag noch 61 von ihnen an Bord. Die von den Hilfsorganisationen SOS Mediterranee und Ärzte ohne Grenzen betriebene „Ocean Viking“ hatte in der Nacht auf Freitag 60 Menschen an Bord genommen.

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