Saisonwechsel machte im Außerfern wieder viele arbeitslos

Traditionell bescherte der Monat November mit 1308 Jobsuchenden dem Bezirk Reutte den alljährlichen Höchststand bei der Arbeitslosigkeit.

Seit 2006 gab es die politische Zielvorgabe für das AMS, dass 50 Prozent der Aufwendungen des aktiven Arbeitsmarktbudgets für Frauen zu dotieren ist
© TT/Thomas Boehm

Reutte –Mit 1308 Jobsuchenden stieg die Arbeitslosigkeit im Bezirk Reutte zum Stichtag Ende November um 16 Personen (+1,2%) gegenüber dem Vorjahr. „Bereinigt um die saisonal orientierten Berufsbereiche waren zum Stichtag 457 Personen (+43) ohn­e Beschäftigung“, berichtet der Leiter des Arbeitsmarkt­service Reutte, Klaus Witting.

„Bei den Saisonberufen spielt der Faktor Wetter und Saisonalität eine große Roll­e, daher haben Mitarbeiter in der Tourismus- und Seilbahnwirtschaft weitestgehend noch nicht zu arbeiten beginnen können“, erläutert Witting. „Umgekehrt waren durch die gute Auftragslage und die relativ milden Temperaturen in der Bauwirtschaft noch viele Beschäftigte in Arbeit“, erklärt er. Nur 269 Personen haben noch keine konkrete Jobperspektive.

Von der gestiegenen Arbeitslosigkeit waren vor allem Metallberufe (+33), Handelsberufe (+13), Verkehrsberufe (+12) und Hilfsberufe (+8) betroffen. Demgegenüber sind in den Fremdenverkehrsberufen (-26) und den Gesundheitsberufen (-12) weniger Personen arbeitslos. Im November erfolgten 534 Neu­anmeldungen zur Arbeitslosigkeit. „Die Fluktuation“, also der Zu- und Abgang in die/aus der Arbeitslosigkeit, „ist vor allem saisonal bedingt sehr hoch“, so Witting.

Im laufenden Dezember wurden 209 neue Arbeitsstellen gemeldet, „davon der größte Teil für die bevorstehende Wintersaison im Fremdenverkehr und an Seilbahnen und Liftanlagen“. (TT)

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