MK Illumination: Lichter-Spektakel aus Tirol von Manhattan bis Shanghai

Über ein Rekordjahr freut sich der weltweit tätige Tiroler Anbieter für festlich dekorative Beleuchtung, MK Illumination.

Von Shanghai ...
© MK Illumination

Innsbruck –Dar weltweit tätige Tiroler Anbieter für festlich dekorative Beleuchtung, MK Illumination, meldet ein neues Rekordjahr. Der Umsatz legte um etwa fünf Prozent von 130 auf 135 Mio. Euro zu. Damit habe das Innsbrucker Unternehmen seine Weltmarktführerschaft nicht nur klar behauptet, sondern weiter ausgebaut, sagt Klaus Mark, Gründer und Vorstandschef von MK Illumination.

Weiter ausgebaut werden laut Mark auch der Mitarbeiterstand und die Produktionskapazitäten. So werde im Jänner 2020 eine neue Werkshalle mit einer Fläche von nahezu 5000 Quadratmetern in der Türkei eröffnet, zudem werde die Manufaktur in Rumänien laufend erweitert. Heuer habe man 100 Beschäftigte in der Produktion neu eingestellt. Insgesamt umfasse das globale MK-Team 1100 Mitarbeiter an 41 Standorten.

... bis Stockolm setzten die Tiroler Beleuchtungsexperten aufsehenerregende Projekte um.
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Das Wachstum sei vor allem durch prestigeträchtige Projekte in Nord- und Mittelamerika ebenso wie in der chinesischen Metropole Shanghai erreicht worden, so Mark. In Manhattan, dem Zentrum weihnachtlicher Inszenierungen, wurde neben bestehenden Projekten etwa die Beleuchtung des Empire State Outlets und der Hudson Yards umgesetzt. MK Illumination wurde zum widerholten Mal auch mit der aufregenden Weihnachtsinszenierung und Lichtshow des berühmten Warenhauses Saks betraut, die sich in diesem Jahr thematisch ganz dem neuen Disney-Blockbuster „Frozen 2“ (Die Eiskönigin 2) widmet. Im kanadischen Vancouver wurde der überdimensionale Grizzly­bär „Davie“ laut Mark zum Publikumshit.

Besonders auch China sei ein Wachstumsmarkt: Die berühmten Einkaufs- und Flaniermeilen Shanghais, darunter der Bund und die Nanjing Road, erstrahlen ebenso im festlichen Licht MKs wie die angesagtesten Shoppingtempel der Stadt, darunter das luxuriöse Jing’an Kerry Centre, das Ruihong Lifestyle Plaz­a oder das Hongqiao Tiendi Center.

Aber auch in Europa seien die Umsätze konstant hoch. Neben Stockholm, Budapest, München oder Manchester City habe sich vor allem Bukarest mit neun Mio. LEDs sowie mehr als 7100 Lichtmotiven auf einer Länge von 39 km in ein einziges Lichtermeer verwandelt.

In New York wurden heuer gleich mehrere Großprojekte an Land gezogen.
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In den letzten Jahren habe sich MK Illumination zunehmend darauf spezialisiert, besondere Orte, die im Winter normalerweise nur wenig anziehend auf Besucher wirken, mit eigenen Lichtpark-Event-Formaten zu beleben, etwa den Zoo von Kopenhagen. In Garmisch-Partenkirchen etwa habe man das „GaPa Funkelland“ realisiert, betont Mark. „Unsere Lichtparks sind Real-Life-Experiences und stellen einen bewussten Kontrapunkt zur digitalen Welt dar. Wir wollen Menschen die echte Welt erleben lassen, um nicht nur Bilder im Netz zu konsumieren.“ (va)


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