Platter mahnt „mehr Druck“ von EU wegen BBT-Zulaufstrecken ein

Auf den Tag genau vor zehn Jahren wurde mit den Bauarbeiten am Brennerbasistunnel (BBT) in der Sillschlucht begonnen. Zu diesem Anlass fordert LH Platter von der EU, Druck auszuüben, was die Zulaufstrecken angeht.

2028 soll der Betrieb für den Güter- bzw. Personenverkehr im Brennerbasistunnel aufgenommen werden.
© Thomas Böhm

Innsbruck – Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) hat in Sachen Brennerbasistunnel (BBT) „mehr Druck“ seitens der Europäischen Union hinsichtlich des Ausbaus der Zulaufstrecken eingefordert. Eine Inbetriebnahme im Jahr 2028 dürfe nicht durch „fehlende Anbindungen“ gefährdet werden, erklärte Platter am Mittwoch nach einem Treffen mit EU-Koordinator Pat Cox in Innsbruck anlässlich des zehnten Jahrestags des Baustarts.

„Es kann nicht sein, dass in Deutschland immer noch über die Notwendigkeit der Zulaufstrecken diskutiert wird und auch in Italien bisher noch kein einziger Meter Zulaufstrecke errichtet wurde“, kritisierte der Landeshauptmann. Gleichzeitig bedürfe es verkehrspolitischer Rahmenbedingungen, um die Verlagerung auf die Schiene zu forcieren, so Platter und forderte unter anderem ein Vorantreiben der Harmonisierung der Bahnsysteme und die Eindämmung des Güterverkehrs auf der Straße.

Der Tiroler Landeschef betonte, dass das Projekt BBT im Zeitplan liege und der vom Aufsichtsrat genehmigte Kostenrahmen halte. Mittlerweile ist bereits die Hälfte des insgesamt 230 Kilometer langen Tunnelnetzes ausgebrochen. (APA)

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