Fondsvermögen stieg um 8,9 Prozent auf 189,2 Milliarden Euro

Die stärksten Zuwächse entfielen auf Nachhaltigkeitsfonds nach dem österreichischen Umweltzeichen. Verlierer waren die Geldmarkt- und kurzfristigen Rentenfonds.

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© Wodicka

Wien – Österreichs Fondsindustrie hat zum 30. September 2019 ein Fondsvermögen von 189,2 Milliarden Euro verwaltet. Das ist heuer bereits ein Anstieg um 8,9 Prozent oder 15,4 Milliarden Euro. 898 Millionen Euro resultierten aus Nettomittelzuflüssen, der große Rest entfiel auf Kursgewinne, teilte die Finanzmarktaufsicht (FMA) am Mittwoch mit.

Je nach Veranlagungsstrategie hat sich das Fondsvermögen in den ersten drei Quartalen jedoch sehr unterschiedlich verändert: Mischfonds legten um 11,4 Prozent auf 80,3 Milliarden Euro, Rentenfonds um 4,4 Prozent auf 62,7 Milliarden Euro, Aktienfonds um 15,9 Prozent auf 30,0 Milliarden Euro und Immobilienfonds um 8,8 Prozent auf 9,3 Milliarden Euro zu. Geldmarktfonds und kurzfristige Rentenfonds hatten hingegen ein Minus von 5,7 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro zu verbuchen.

Die stärksten Zuwächse entfielen aber auf einen relativ jungen Fondstyp, nämlich auf Nachhaltigkeitsfonds nach dem österreichischen Umweltzeichen 49 (UZ49): diese legten um 61,3 Prozent oder 3,5 Milliarden Euro auf 9,33 Milliarden Euro zu. (APA)

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