Generalstreik in Frankreich

Wegen Streiks bei der staatlichen Bahngesellschaft SNCF und der Pariser Nahverkehrsgesellschaft RATP kommt es in Frankreich zu massiven Verkehrsbehinderungen. Am Donnerstagvormittag stauten sich insbesondere in der Hauptstadtregion Paris die Autos, wie französische Medien berichteten. Zahlreiche Gewerkschaften hatten im Konflikt um die geplante Pensionsreform zu den Protesten aufgerufen.

Insbesondere im Schienenverkehr dürften die Proteste fortgesetzt werden. „Ich denke, dass diese (Protest-)Bewegung in den kommenden Tagen andauern wird“, sagte Verkehrsstaatssekretär Jean-Baptiste Djebbari dem Nachrichtensender BFMTV. Die SNCF hatte angekündigt, dass nur einer von zehn Hochgeschwindigkeitszügen (TGV) fahren werde. Bei Regionalzügen sieht es ähnlich aus. Auf den Metrolinien der Hauptstadt fahren die Züge nur eingeschränkt oder gar nicht.

Auf den Straßen des Landes sind zahlreiche Demonstrationen angekündigt. Auch in den Schulen, im öffentlichen Dienst, in Krankenhäusern oder der Justiz soll die Arbeit niedergelegt werden.

Die Proteste richten sich gegen die Pensionsreform-Pläne von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Er will Vorrechte für viele Berufsgruppen abschaffen. Arbeitnehmer sollen auch dazu gebracht werden, länger zu arbeiten.

TT-ePaper testen und eine von drei Gasser Tourenrodeln gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Die TT verlost drei Gasser Tourenrodeln und 50 Thermosflaschen

Kommentieren