Bankomaten in Tirol gesprengt: Verdächtige festgenommen

Nach den Spreng-Angriffen auf Geldautomaten im Sommer konnten nun drei Verdächtige ausgeforscht werden. Zwei der mutmaßlichen Täter wurden bereits festgenommen. Nach einem dritten wird gefahndet.

Der gesprengte Bankomat in Vomp.
© zoom.tirol

Innsbruck – Nachdem es in Tirol im Sommer 2019 zu drei Geldautomat-Sprengungen kam, konnten nun drei Verdächtige ausgeforscht werden. Die Beschuldigten sollen zumindest an zwei der Sprengungen beteiligt gewesen sein.

Von Juli bis August wurden in Hopfgarten, Nußdorf/Debant und Vomp drei Geldautomaten gesprengt, wobei in allen drei Fällen die Täter unbekannt davon kamen.

Drei Rumänen konnten schließlich am 25. Oktober unmittelbar nach der Sprengung eines Geldautomaten in Kärnten festgenommen werden. Darunter befand sich einer der Verdächtigen der Sprengungen in Tirol. Der 30-Jährige zeigte sich bei der Vernehmung in der Justizanstalt Innsbruck zur Sprengung am 8. August in Nußdorf/Debant geständig. Ob die beiden anderen bei den Sprengungen in Tirol involviert waren ist unbekannt.

Ein Verdächtiger noch auf freiem Fuß

Zusätzlich gelang es, zwei weitere Beschuldigte – einen 40-jährigen Rumänen und einen 48-jährigen Italiener – auszuforschen und mittels EU-Haftbefehls international zur Fahndung auszuschreiben. Die beiden sollen an der Sprengung am 14. August in Vomp beteiligt gewesen sein. Der 40-jährige Rumäne war mutmaßlich auch in Nußdorf/Debant dabei. Am 27. November konnte der italienische Verdächtige in seinem Heimatland festgenommen werden, nach dem 40-jährigen Rumänen wird noch gefahndet.

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Somit sollen zwei der drei Sprengungsvorfälle geklärt worden sein, bei denen ein Sachschaden von insgesamt ca. 130.000 Euro und erbeutetes Bargeld im sechsstelligen Eurobereich entstanden war. Die Ermittlungen zur Sprengung in Hopfgarten sind noch im Gange, derzeit gibt es keine Hinweise auf einen Zusammenhang mit den anderen Sprengungen. (TT.com)


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