In Steinach entsteht ein Dorf im Dorf

Wohnraum. In Tirol knapp und heiß begehrt. Auch in der Gemeinde Steinach am Brenner, wie Bürgermeister Josef Hautz bekundet. Ein neues, groß...

Auf 20.000 Quadratmetern soll in mehreren Bauabschnitten eine neue Siedlung mit 28 Häusern entstehen.
© Umfeld

Wohnraum. In Tirol knapp und heiß begehrt. Auch in der Gemeinde Steinach am Brenner, wie Bürgermeister Josef Hautz bekundet. Ein neues, groß angelegtes Projekt soll hier nun Abhilfe schaffen. Auf einem Hang unterhalb der Brennerautobahn plant das Innsbrucker Architekturbüro Umfeld eine neue Siedlung mit Einfamilienhäusern. In sieben Bauabschnitten sollen insgesamt 28 Häuser auf 20.000 Quadratmetern entstehen. Die Gemeinde hat die Weichen in Form des Erlasses eines Bebauungsplans bereits gestellt. Das Angebot richtet sich primär an Einheimische, 30 Prozent der Häuser müssen gemäß einer getroffenen Vereinbarung jedenfalls an Steinacher gehen. Die Vergabe erfolgt in Absprache mit der Gemeinde. „Jeder Vorvertrag ist uns vorzulegen", sagt Hautz.

„Der große Vorteil ist, dass die Siedlung aus einem Guss komplett durchgeplant ist, inklusive Begrünung, neue Wege und Zufahrten", unterstreicht Hautz. Es entsteht sozusagen ein Dorf im Dorf. Die Bebauung werde „nicht unter einmal" passieren, sondern nach Bedarf. Der Bürgermeister rechnet damit, dass bis zum Endausbau wohl fünf Jahre vergehen werden.

Kleiner Wermutstropfen: „Preise gemäß der Wohnbauförderung werden sich leider nicht ausgehen. Aber man wird nicht weit davon weg sein", erläutert Hautz.

Architekt Clemens Wainig erklärt, bei der Projektentwicklung des so genannten „Resort Staina" den drei Leitlinien Individualität, Leistbarkeit und Nachhaltigkeit gefolgt zu sein. Die Nähe zur A13 stellt für Wainig kein Problem dar. „Von der Autobahn bekommt man wenig mit. Entscheidend ist der fantastische Ausblick auf die Bergwelt, der sich von jedem Haus aus bietet", so Wainig.

Der Zeitplan sieht vor, dass Anfang 2020 die Verkaufsunterlagen aufgelegt werden. In der zweiten Jahreshälfte soll der Straßenbau erfolgen. Der Spatenstich für die ersten Häuser ist sodann für Ende 2020 angesetzt. (dd)


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