OSZE-Außenminister treffen sich zur Konferenz in Bratislava

Überschattet vom noch immer schwelenden Ukraine-Konflikt und erhöhten Spannungen zwischen Russland und dem Westen sind die Außenminister der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zu ihrer 26. Jahreskonferenz zusammengekommen.

Der slowakische Außenminister Miroslav Lajcak als Gastgeber eröffnete das zweitägige Treffen am Donnerstag in Bratislava mit einem Aufruf zum Dialog und zur Suche nach gemeinsamen Lösungen. Österreich ist durch Außenminister Alexander Schallenberg vertreten. „Wir brauchen dringend Fortschritte bei der Lösung der ungelösten Konflikte urfknd müssen uns mit geeinten Kräften der steigenden Tendenz der Missachtung des Völkerrechts und der Bürgerrechte entgegenstellen“, erklärte Schallenberg im Vorfeld der Konferenz.

In einer Zeit zunehmender internationaler Konflikte und gegenseitigen Misstrauens sei gerade die OSZE eine ideale multilaterale Plattform dafür, betonte Lajcak. Die Slowakei, die noch bis Jahresende den OSZE-Vorsitz führt, will bei dem Treffen einen als „Bratislava Appeal“ vorgestellten Aufruf beschließen lassen, indem eine Rückbesinnung zu den OSZE-Prinzipien des Dialogs gefordert wird.

Unter den in Bratislava anwesenden Vertretern der 57 OSZE-Mitgliedsländer war auch Russlands Außenminister Sergej Lawrow, während sich die Außenminister Deutschlands und der USA vertreten ließen.

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