WSG gegen Serienmeister Salzburg: Mauern, bis die Muskeln brennen

Überleben ist alles, schon ein Punkt wäre eine riesige Sensation – mit tiefem Abwehrblock stemmt sich die WSG Swarovski Tirol heute (17 Uhr) auswärts dem übermächtigen Serienmeister Salzburg entgegen.

Auf WSG-Goalie Ferdl Oswald wartet heute in der Red-Bull-Arena Schwerstarbeit.
© gepa

Von Alex Gruber

Innsbruck –Die Leidensfähigkeit der WSG Tirol wird nach vier Liga-Niederlagen in Serie bei einem Torverhältnis von 2:16 heute einmal mehr auf eine harte Probe gestellt. In der Red-Bull-Arena braucht Coach Thommy Silberberger „Krieger“, die trotz des jüngsten Unlaufs und einer kaum lösbaren Aufgabe mit erhobenem Haupt auf den Rasen gehen und alles reinschmeißen, was in ihren Zellen steckt.

Baldriantropfen zur Beruhigung will der Coach natürlich keine verteilen, schließlich handelt es sich bei allen Bedrohungen, die von den Bullen ausgehen, „nur“ um ein Fußballspiel.

Im ersten Saisonduell siegten die Bullen mit 5:1.
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Angriff ist in diesem Fall freilich nicht die beste Verteidigung. „Denn wenn du gegen Red Bull hoch attackierst, zerlegen sie dich in alle Bestandteile“, setzt Silberberger im 5-4-1-System auf einen tiefen Abwehrblock und den ein oder anderen Umschaltmoment, der kommen möge. Speerspitze Zlatko Dedic führt heute die Erinnerung mit, in der letzten Saison im Wacker-Dress nach einer heroischen Abwehrschlacht mit einem 1:1-Remis vom Salzburger Rasen gegangen zu sein. Dafür müssen aber auch heute alle WSG-Muskeln brennen. Und: „Wir werden in vier bis fünf Situationen auch richtig Glück brauchen“, richtet Silberberger den Blick nach oben.

Neben Flo Toplitsch (gesperrt) fällt auch Namensvetter Buchacher (erkrankt) aus, Benni Pranter (Hexenschuss) ist fraglich. Dafür gab es gestern beim angeschlagenen Staubsauger Lukas Grgic grünes Licht. „Wir fahren nicht nach Salzburg, um uns kampflos zu ergeben. Im Fußball hat es schon viel gegeben“, krempelt Silberberger die Ärmel hoch. Eine Woche vor dem letzten Heimspiel gegen Mattersburg (15.12.) müsse man sein Gesicht wahren: „Wir müssen auch bei einem Rückstand diszipliniert bleiben und schauen, dass es nicht bitter wird.“

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