Kreundl über 100 m Lagen im Kurzbahn-EM-Finale

Lena Kreundl ist am Donnerstag bei den Schwimm-Europameisterschaften auf der Kurzbahn in Glasgow ins Finale über 100 m Lagen eingezogen. Die Oberösterreicherin qualifizierte sich als Gesamt-Achte des Semifinales mit einer Zeit von 59,72 Sekunden für den Endlauf, der am Freitag um 19.29 Uhr MEZ angesetzt ist.

Kreundl sicherte den Finalplatz mit 35 Hundertstel ab, erwischte aber kein optimales Rennen. Ziel sei es nun, bei der Medaillenentscheidung ihren eigenen Rekord - 59,46 Sekunden bei der WM 2018 in Hangzhou - zu unterbieten „und mit einem ganz guten Tag vielleicht ein wenig mehr“, erklärte die 22-Jährige.

Mit der fixierten Finalteilnahme fiel Kreundl ein großer Stein vom Herzen. „Nach dem Vorlauf war nicht so klar, wie das Ganze ausgehen wird, weil das gesamte Feld schon ziemlich schnell ist. Starke Mädchen mit acht Zeiten unter einer Minute“, sagte die beim Schweizer Verein SC Uster engagierte Athletin.

Im Endlauf will Kreundl noch einmal richtig angreifen. „Da möchte ich einfach das zeigen, wofür ich jeden Tag trainiere. Es ist auf jeden Fall noch etwas drinnen. Mein Ziel ist der österreichische Rekord. Den kann ich aber nur dann auspacken, wenn ich mich weiterhin so gut fühle wie jetzt. Und ich habe mich noch nie so gut in meinem Körper gefühlt und will das einfach rausschießen.“

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Der Gewinn von Edelmetall sei schwierig, aber nicht ausgeschlossen. „Doch dafür braucht man deutlich unter 59 Sekunden. Dafür muss ich schon einen ganz besonders guten Tag haben“, meinte Kreundl.

Um 16/100 Sek. trotz OSV-Rekord von 2:05,31 Min. am Endlauf vorbei schrammte Christopher Rothbauer als Neunter über 200 m Brust. Der Brustlagenspezialist drückte seine im November 2018 fixierte bisherige OSV-Bestmarke um 18/100. Es war seine dritte nationale Bestleistung bei diesen Titelkämpfen, nachdem er am Vortag zweimal über 50 m Brust zugeschlagen hatte. „Neunter ist natürlich bitter. Das habe ich jetzt schon öfter gehabt, dass ich knapp nicht drin war“, sagte er. „Aber Bestzeit ist Bestzeit. Ich habe die letzten beiden Wenden leider nicht optimal erwischt.“


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