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Freiheitliche Wirtschaft: Gezerre ums Gastro-Rauchverbot

Die Freiheitliche Wirtschaft will das Rauchverbot in der Gastronomie nicht hinnehmen. In der Wirtschaftskammer wurde ein Abänderungsantrag eingebracht – und vom ÖVP-Wirtschaftsbund unterstützt.

Seit dem 1. November darf in Restaurants und Bars nicht mehr geraucht werden, Raucher müssen zum Zigaretten-Konsum vor die Tür gehen.
© APA

Von Cornelia Ritzer

Wien, Innsbruck –In der Vorwoche tagte das Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer (WKO), Hauptthema war das Budget für 2020. Von den Fraktionen wurden auch Anträge eingebracht, darunter einer der Freiheitlichen Wirtschaft (FW) zum Thema Rauchverbot in der Gastronomie. Das Zigaretten-Aus in Lokalen lehnen die Freiheitlichen bekanntlich ab, als einzige Partei verweigerten sie dem Gesetz, das seit 1. November gilt, die Zustimmung. Über die Wirtschaftskammer versuchen sie, das generelle Rauchverbot zu „entschärfen“, heißt es in einer Aussendung. Ein modifizierter Abänderungsantrag vom 28. November wurde im Wirtschaftsparlament von der Mehrheit der Delegierten – und damit auch vom ÖVP-Wirtschaftsbund, deren Chef Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer ist – unterstützt.

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