Schlimmer als die Hölle: Dramatischen Rettungsaktion in Rumänien

Vor der Küste Rumäniens gerät der Tierarzt Ovidiu Rosu bei einem ungewöhnlichen Rettungseinsatz an seine Grenzen: 14.600 Schafe waren für den Export in den Schiffsbauch eines Frachters gepfercht worden, der kenterte. Tierquälerei ist bei Lebendtiertransporten ins EU-Ausland leider keine Seltenheit.

Im Schiffsbauch des gekenterten Frachters waren 14.600 Schafe eingepfercht.
© IGSU Romania

Genau vor zwei Wochen kenterte vor der rumänischen Küste bei Constanta ein Frachter. Beladen mit 14.600 Schafen, die im Schiffsbauch eingepfercht waren. Tierarzt Ovidiu Rosu leitete den Einsatz, um mit zahlreichen Helfern zumindest einige der Tiere zu retten. Ein gefährliches und grausames Unterfangen: Um unter den Tausenden Schafen noch lebende Tiere zu finden, mussten die Helfer die toten Köpfe und Körper als eine Art Trittbrett benützen. „Nur so konnten wir weiterkommen und von Schaf zu Schaf überprüfen, ob noch eines atmet“, erinnert sich der Rumäne mit Schaudern.

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