Schüsse auf US-Militärstützpunkt: Schütze war Soldat aus Saudi-Arabien

Auf einem Navy-Stützpunkt in Pensacola im US-Bundesstaat Florida eröffnete ein Soldat aus Saudi-Arabien das Feuer und tötete mehrere Menschen. Er wurde von der Polizei erschossen. Die Ermittler überprüfen ein terroristisches Motiv.

Der Militärstützpunkt in Pensacola auf einem Bild aus dem Jahr 2004.
© US NAVY

Washington – Zum zweiten Mal in einer Woche ist es auf einem Militärstützpunkt in den USA zu tödlichen Schüssen gekommen. Die US Navy und die Polizei teilten am Freitag mit, auf dem Militärstützpunkt Pensacola in Florida habe ein Schütze in der Früh Schüsse abgegeben. Der Täter sei tot, außerdem gebe es mindestens drei weitere Todesopfer. Außerdem wurden Verletzte im Spital behandelt, darunter zwei Polizisten.

Der Schütze eröffnete das Feuer laut Polizei in einem Schulungsraum auf dem Militärgelände. Er sei nach kurzer Zeit von der Polizei erschossen worden. „Es hätte noch sehr viel schlimmer kommen können“, sagte ein Navy-Vertreter. Bei dem Angreifer handelte es sich um einen Angehörigen der saudi-arabischen Luftwaffe. Das bestätigte Floridas Gouverneur Ron DeSantis am Freitag. Der Mann befand sich demnach für ein Training am Marinefliegerstützpunkt Pensacola. Medienberichten zufolge prüfen die Ermittler ein mögliches terroristisches Motiv.

Erst am Mittwoch hatte ein Angehöriger der US-Marine auf dem Militärstützpunkt Pearl Harbor auf Hawaii zwei Zivilangestellte getötet und sich anschließend selbst erschossen. Über die Hintergründe war zunächst nichts bekannt geworden. Pearl Harbor ist einer der größten Stützpunkte der US Navy im Pazifik. (APA/dpa)

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