Mindestens 42 Tote bei Brandkatastrophe in indischer Fabrik

Beim Brand in einer Kartonfabrik in der indischen Hauptstadt Neu Delhi sind am Sonntag mindestens 42 Menschen ums Leben gekommen. Das berichteten die Online-Ausgaben der Zeitungen „Hindustan Times“ und „Times of India“. Den Berichten zufolge handelt es sich bei den meisten Opfern um Arbeiter, die in der Fabrik geschlafen hatten und im Morgengrauen von den Flammen überrascht wurden.

Dutzende Personen wurden verletzt. „Hindustan Times“ schrieb unter Berufung auf die Feuerwehr, dass sich zur Zeit des Ausbruchs des Feuers insgesamt 60 bis 70 Menschen befanden. Die Brandursache sei noch unklar. Das Feuer brach gegen 5.00 Uhr früh in der Altstadt Neu Delhis aus.

Unfälle und Brände in indischen Fabriken gibt es immer wieder, da Sicherheitsstandards häufig missachtet werden. Mangelhafte Brandschutzvorrichtungen, fehlende Notausgänge und veraltete Elektrik sind keine Seltenheit, die Opferzahlen dadurch oft hoch.

Erst im September kamen bei mehreren Explosionen in einer Chemiefabrik im Westen des Landes mehr als ein Dutzend Menschen ums Leben, die Zahl der Verletzten lag um ein Vielfaches höher.


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