Debatte um sexistische Werbung: „Verbote sind nicht zielführend“

Zwei Tiroler Grünen-Politikerinnen drängen auf bundesgesetzliche Regeln bezüglich sexistischer Werbung. Der Spartenobmann der Tiroler Werbetreibenden lehnt das ab.

Während in Ländern wie Norwegen oder Island sexistische Werbung per Gesetz verboten ist, gibt es in Österreich nichts Vergleichbares. Einziges Regulativ ist der Werberat, dessen Vorgaben aber nicht bindend sind.
© Getty Images

Von Benedikt Mair

Innsbruck –Ein Bild einer Frau in weißem Feinripp-Leiberl sorgte unlängst über die Tiroler Landesgrenzen hinaus für Aufregung. Das Werbesujet der Axamer Lizum wurde, wie berichtet, von Kritikern als sexistisch bezeichnet. Und vom Österreichischen Werberat schließlich auch als solches eingestuft, die Lift-Betreiber zum Kampagnen-Wechsel aufgerufen. Als Folge der Ereignisse fordern zwei Tiroler Grünen-Politikerinnen jetzt eine im Bundesgesetz verankerte Regelung für sexistische und diskriminierende Werbung. Kritisch sieht den Vorstoß der Spartenobmann der Tiroler Werber.

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