Innsbrucker Schüler laut Umfrage klar für den Klimaschutz

73 Prozent der Jugendlichen sehen Klimaveränderung als „schlimm“ an und die Verantwortung dafür beim Menschen. 68 Prozent der 14- bis 15-Jährigen können allerdings mit dem Begriff „Nachhaltigkeit“ nichts anfangen.

Bei einer Veranstaltung der Wirtschaftskammer wurde die Umfrage diskutiert – und auch über Klimafragen abgestimmt.
© WK Tirol

Innsbruck –Klimawandel: Was sagt die Jugend? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Umfrage, die im Auftrag der Landesinnung der Hafner, Platten- und Fliesenleger unter über 200 Schülern von Innsbrucker Neuen Mittelschulen durchgeführt wurde. Die Studie wurde kürzlich bei den Tiroler Energiegesprächen 2019 in der Wirtschaftskammer präsentiert. Und im Beisein von Innsbrucks Bildungsstadträtin Elisabeth Mayr, Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Walser und Innungsmeister Erich Moser mit mehr als 100 Schülern diskutiert.

Das Ergebnis: 73 Prozent der Jugendlichen sehen Klimaveränderung als „schlimm“ an und im „Menschen“ den Verantwortlichen dafür. Überraschend war, dass 68 Prozent der 14- bis 15-Jährigen mit dem Begriff „Nachhaltigkeit“ nichts anfangen konnten. Auch als Erwachsene auf ein eigenes Auto zu verzichten, können sich nur 16 Prozent vorstellen. Nur 20 Prozent der Schüler beantworten die Frage, ob sich durch die „Fridays For Future“-Demonstrationen beim Klimaschutz etwas ändern wird, mit einem klaren „Ja“. 77 Prozent der Jugendlichen sind persönlich bereit, für den Klimaschutz etwas zu tun. (TT)


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