Keine OSV-Teilnahme in Glasgow an letzter EM-Finalsession

Das 19-köpfige österreichische Teams bilanziert bei den Titelkämpfen in Schottland mit 16 OSV-Rekorden und fünf Final-Teilnahmen.

Der Tiroler Robin Grünberger und seine Staffelkollegen wurden 18.
© Vanessa Weingartner / TT

Glasgow – Die letzte Finalsession der Schwimm-Europameisterschaften auf der Kurzbahn in Glasgow mit insgesamt zehn Entscheidungen geht am (heutigen) Sonntag (ab 18.00 Uhr MEZ) ohne österreichische Beteiligung in Szene. Alle in den Vorläufen angetretenen OSV-Aktiven haben den Aufstieg verpasst. Knapp gescheitert ist Nina Gangl über 50 m Kraul, ihr fehlten als 26. 0,17 Sekunden auf das Semifinale.

Eine persönlich starke Leistung lieferte Claudia Hufnagl über 400 m Kraul ab. In 4:08,64 Min. belegte die Wienerin Platz 18, indem sie ihre persönliche Bestleistung um gleich 2,43 Sek. verbesserte. Damit bestätigte Hufnagl ihre gute Form, mit der sie über 200 m Delfin auf Finalplatz sechs geschwommen war. Marlene Kahler landete über 400 m Kraul zwei Plätze und 0,52 Sek. hinter Hufnagl.

Damen-Staffel disqualifiziert

In den Lagen-Staffeln über 4 x 50 m kamen bei den Herren Bernhard Reitshammer, Christopher Rothbauer, Heiko Gigler und Robin Grünberger in 1:35,44 Min. auf Rang 18. Die Damen mit Caroline Pilhatsch, Cornelia Pammer, Lena Kreundl und Gangl wurden aufgrund eines Frühstarts von Gangl disqualifiziert.

Das 19-köpfige österreichische Teams bilanziert bei den Titelkämpfen in Schottland mit 16 OSV-Rekorden und fünf Final-Teilnahmen. Außer Hufnagl auf der langen Delfin-Strecke wurden auch Lena Kreundl über 100 m Lagen sowie die Kraulstaffel der Herren mit Heiko Gigler, Grünberger, Reitshammer und Alexander Trampitsch Sechste. Achte Plätze gab es für Lena Grabowski über 200 m Rücken und Pilhatsch über 50 m Rücken.

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„Bilanz kann sich sehen lassen“

„Die Bilanz kann sich absolut sehen lassen und ist überdurchschnittlich gut“, bilanzierte OSV-Sportdirektor Walter Bär. „Mit der Anzahl an Finali, Rekorden und persönlichen Bestleistung haben wir die gesetzten Erwartungen bei weitem übertroffen.“

Im Rahmen der EM wurden am Wochenende die nächsten Kurzbahn-Europameisterschaften im Jahr 2021 ebenso an Kasan vergeben wie die Langbahn-Europameisterschaften 2024. Die russische Stadt war Schauplatz der Weltmeisterschaften 2015 sowie der heurigen Junioren-Europameisterschaften. (APA)


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