Fünfter Sieg für Riiber im fünften Kombi-Saisonbewerb

Jarl Magnus Riiber bleibt in der Nordischen Kombination das Maß aller Dinge. Der Weltcup-Titelverteidiger aus Norwegen hat am Sonntag auch den fünften Saisonbewerb gewonnen. Der Norweger, der nach dem Sprung vor Franz-Josef Rehrl als Erster in die 10-km-Loipe gegangen war, gewann in Lillehammer nach 29:27,4 Minuten vor Landsmann Jörgen Graabak (+20,2 Sek.) und Vinzenz Geiger (GER/47,9).

Für Rehrl wurde es bei der Generalprobe für seinen Heim-Weltcup in der Ramsau nichts aus dem erhofften Podestplatz: Der nach dem Sprung nur vier Sekunden hinter Riiber in die Loipe gegangene Steirer hielt sich bis km 7,5 auf Rang drei. Er musste dann aber den Anstrengungen Tribut zollen. Rehrl fiel noch auf Platz elf zurück und hatte 1:27,6 Minuten Rückstand.

Somit wurde Thomas Jöbstl als Achter bester Österreicher, und Martin Fritz schob sich als Zehnter unmittelbar vor Rehrl noch dazwischen. „Es war ungemein hart, so weiche Bedingungen. Es hat mir heute wirklich alles abverlangt , körperlich und auch technisch. Ich bin komplett fertig jetzt“, gestand der 24-jährige Jöbstl nach seinem schon dritten Top-Ten-Platz in dieser Saison. „Läuferisch fühle ich mich sehr gut, ich komme mit den Schnellsten auch mit. Ganz zum Schluss fehlen die Körner“, sagte der Kärntner.

Auch für den ein Jahr älteren Martin Fritz war Lillehammer mit den Rängen acht und zehn eine Reise wert. „Heute hat das Laufen besser gepasst, dafür das Skispringen nicht ganz so. Ich glaube, wenn ich beides wirklich auf den Punkt bringe, dann reicht es für das Stockerl. Die Strecke heute war richtig hart und tief, aber ich habe gut gefightet.“

Für Rehrl reichte es nach den Rängen 7 und 4 in Ruka in Norwegen nicht für die Top Ten. „Das Wochenende ist nicht so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt habe. Schade, jetzt heißt es gescheit trainieren. In der Ramsau greifen wir wieder an“, versprach Rehrl. Der Kombinierer-Weltcup pausiert ja kommende Woche, und vom 20. bis 22. Dezember ist die Steiermark traditionell knapp vor Weihnachten Schauplatz des nächsten Weltcup-Bewerbs.


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