Neues Jahr bringt neue Regeln für Innsbrucks E-Scooter-Betreiber

Künftig werden etwa die Akkus vor Ort getauscht und die Fahrzeuge nicht mehr abends eingesammelt. Im März und April will man eine Probephase im 24-Stunden-Betrieb durchführen.

Die Spielregeln für die E-Scooter-Betreiber werden modifiziert.
© AFP

Innsbruck –Es ist nicht die Jahreszeit, um mit dem E-Scooter durch Innsbruck zu brausen. Trotzdem gehören die Fahrzeuge mittlerweile zum Straßenbild. Ab 1. Jänner verändert die Stadt in Abstimmung mit den Betreibern einige Punkte des so genannten Akkreditierungskatalogs. Die freiwillige Vereinbarung regelt wichtige Punkte des täglichen Betriebs – und hat Innsbruck bisher vor einem Wildwuchs verschont.

Aus dem Büro von Vizebürgermeisterin Uschi Schwarzl heißt es, dass die Scooter von den Betreibern umgestellt werden. Künftig werden die Akkus vor Ort getauscht und die Fahrzeuge nicht mehr abends eingesammelt. Um das möglich zu machen, dürfen die Scooter über Nacht künftig stehen bleiben. Die Betreiber haben zugesagt, die Fahrzeuge aber so zu positionieren, dass sie nicht im Weg stehen. Zwischen 20 Uhr und 6 Uhr früh ist vorerst weiterhin kein Betrieb gestattet. Im März und April will man aber gemeinsam eine Probephase im 24-Stunden-Betrieb durchführen. Sollte es zu Missständen kommen, so heißt es von Seiten der Vizebürgermeisterin, werde man die Änderungen wieder rückgängig machen. Eine entsprechende Vorlage der Änderungen kommt demnächst in den Stadtsenat. (mw)


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