SPÖ-Gremien beschäftigen sich mit sich

Die SPÖ hat für Montag ihre Gremien zusammengetrommelt, um die schwierige Lage der Partei zu beraten. Nachdem die Parteiführung angekündigt hat, mehr als 20 Mitarbeiter zur Kündigung anzumelden, wird nun Präsidium und Vorstand ein Sparbudget vorgelegt, das der finanziell angeschlagenen Partei kommendes Jahr einen ausgeglichen Haushalt ermöglichen soll. Ende 2025 soll die SPÖ schuldenfrei sein.

Parteichefin Pamela Rendi-Wagner, die nach der historischen Niederlage bei der Nationalratswahl und einem unglücklichen Krisenmanagement angeschlagen ist, dürfte die Sitzungen überstehen. Versuche, rasch einen Wechsel an der Parteispitze durchzuführen, waren vor allem am Widerstand aus Wien, dem Burgenland und der Gewerkschaft gescheitert. Auch der umstrittene Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch wird seinen Posten wohl behalten.


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