Grüne verteidigen höhere Parkgebühren in Innsbruck

Eine halbe Stunde parken. Ein Euro. Diese simple Rechnung könnte, sofern eine Mehrheit des Innsbrucker Gemeinderats zustimmt, bald in Innsbr...

2020 sollen die Parkgebühren erhöht werden.
© Thomas Böhm / TT

Eine halbe Stunde parken. Ein Euro. Diese simple Rechnung könnte, sofern eine Mehrheit des Innsbrucker Gemeinderats zustimmt, bald in Innsbruck aufgestellt werden. Ein Teil der Regierungskoalition wird einem entsprechenden Antrag wohl zustimmen — die TT berichtete. Damit wird die Parkgebühr deutlich erhöht. Bisher kostete die halbe Stunde 70 Cent. „Wir können damit einerseits etwas für das Klima tun und andererseits ist der Straßenraum auch öffentliches Gut und damit wertvoll. Deshalb gilt es, die Autos möglichst unter die Erde zu bringen", sagt die für Mobilität zuständige Vize-BM Uschi Schwarzl. Und natürlich bringt die Erhöhung der Parkgebühren der Stadt auch dringend benötigtes Geld. Bis zu 2,5 Millionen Euro sind eingeplant. „Wir stimmen der Erhöhung schweren Herzens zu", sagt SP-Stadträtin Elisabeth Mayr. Die Alternative wäre eine Erhöhung von Kindergartengebühren oder von Kosten für den Mittagstisch gewesen. „Und das wollten wir unter keinen Umständen", sagt Mayr. Grüne, SPÖ und Für Innsbruck werden wohl dafür stimmen — was eine Mehrheit ergibt. Die ÖVP lehnt die Erhöhung ab, wie Vize-BM Franz Gruber gestern noch einmal erklärte. Man habe bei dem Thema einen „anderen Zugang". Für Diskussionsstoff im Gemeinderat ist gesorgt. (TT)

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