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Mehr Nächtigungen im Zillertal trotz rückläufiger Bettenzahlen

Seit 2014 stiegen die Nächtigungszahlen in Mayrhofen um fünf Prozent, die Bettenanzahl sank um 1,56 %. Über Silvester ist das Tal fast ausgebucht.

Die Zillertaler Gemeinde Mayrhofen ist am letzten Samstag des Jahres schon fast komplett ausgebucht. Das dürfte wohl auch sehr lange Anreisezeiten für die vielen Urlaubsgäste bedeuten.
© TVB Mayrhofen/Sürth

Von Angela Dähling

Mayrhofen –Immer mehr Verkehr wegen immer mehr Gästebetten? Diese Rechnung geht zumindest in Mayrhofen nicht auf. „Wir haben uns die Bettenentwicklung der letzten fünf Jahre genauer angeschaut und parallel dazu die Nächtigungszahlen und die Einnahmen durch die Tourismusabgabe“, schildert der Mayrhofner Tourismusverbandsdirektor Andreas Lackner. Das Ergebnis: „Bis 2016 stagnierte die Bettenzahl, danach sank sie. Im Schnitt ist die Bettenanzahl von 2014 bis 2016 um 1,56 Prozent gesunken“, bilanziert Lackner. Man käme in der Region Mayrhofen-Hippach auf knapp 18.000 Betten (inkl. Zustellbetten). Das seien um 300 bis 500 weniger als vor fünf Jahren. Die Schwankungsbreite erklärt Lackner damit, dass im Winter mehr Betten zur Verfügung stünden, weil manche im Sommer nicht vermietet werden. Trotz sinkender Bettenanzahl seien die Nächtigungen im selben Zeitraum um 5,44 Prozent gestiegen. Damit habe sich der Umsatz pro Bett erhöht. „Um wie viel die Wertschöpfung bei den Vermietern stieg, kann ich nicht sagen. Aber unsere Einnahmen über die Tourismusabgabe, deren Satz unverändert blieb, stiegen in den fünf Jahren um 26 Prozent“, rechnet der TVB-Geschäftsführer vor.

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