Retourkutsche: Dieter Bohlen schießt gegen Thomas Gottschalk

In einer TV-Sendung äußert sich Thomas Gottschalk negativ über das Äußere von Dieter Bohlen. Der Poptitan lässt die Beleidigung nicht auf sich sitzen und holt in einem Interview zum Gegenschlag aus.

Ein Bild aus veröhnlicheren Zeiten: Thomas Gottschalk und Dieter Bohlen.
© dpa

Berlin – Nächste Runde im Streit der Show-Legenden: Nach dem bissigen Botox-Kommentar von Thomas Gottschalk (69) schlägt nun Poptitan Dieter Bohlen (65) zurück. Im Gespräch mit dem Nachrichten-Portal oe24 sagte Bohlen: „Ich habe gegen Thomas nichts, aber ich möchte auch nicht so aussehen wie er. Und deshalb haben wir beide das gleiche: Er möchte nicht wie ich zu Ende gehen [...] Ich möchte aber auch nicht so enden wie er. Ich glaube, selbst im Sarg werde ich nicht so aussehen wie er.“

Zur Erinnerung: In der ARD-Talkshow „Maischberger – die Woche“ hatte Gottschalk Anfang Dezember gesagt, dass das Aussehen im Alter eine Frage der Beleuchtung sei. Hilfsmittel wie etwa Botox lehne er dagegen ab, „sonst ende ich wie Bohlen“.

Seitenhieb zu Zusammenarbeit beim „Supertalent“

Auf die Anmerkung des Talkshow-Gastgebers, dass die beiden sich ja persönlich kennen würden, bestätige Bohlen, dass er mehrmals in Gottschalks Sendung gewesen sei. „Bei ‚Wetten, dass..?‘ war er echt toll, das war sein Ding“, so Bohlen über den 69-jährigen Gastgeber der legendären Samstagabendshow.

Aber: „Leider war er auch ein halbes Jahr in meiner Jury und hat da wirklich nicht gut aufgeschlagen und deshalb mussten wir ihn dann austauschen“, plauderte Bohlen über die gemeinsame Zeit beim „Supertalent“. Teilweise hätte ihn das Publikum sogar ausgebuht, „weil er das nicht konnte“. Von den damaligen drei Juroren – Bohlen, Gottschalk und Michelle Hunziker – sei Gottschalk der schlechteste gewesen.

„Zenit überschritten“

Auf die Frage, ob Gottschalk „seinen Zenit ein bisschen überschritten“ habe, ist Bohlens Antwort eindeutig: „Ja!“ Aufzuhören rät er Gottschalk zwar nicht, stattdessen sieht er ihn im Spätprogramm, weil ältere Leute ja nachtaktiv seien. (spot)


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