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Hausdurchsuchung bei zwei Jägern nach Wilderei in St. Johann

Im Revier von Thomas Rass in St. Johann wurde eine Gams gewildert. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft schritt nun die Polizei ein.

Immer wieder kommt es in Tirol zu Fällen von Wilderei – wie nun auch in St. Johann.
© E+

Von Michael Mader

St. Johann i. T. –Kleine Blutstropfen im Schnee haben im November dieses Jahres die Aufmerksamkeit von Thomas Rass auf sich gezogen. Der bekannte Eventmanager, der unter anderem immer wieder Andreas Gabalier nach Kitzbühel holt, ist Pächter der Mühlbachgraben-Jagd in St. Johann. „Der Fund von Blutspritzern hat mich verwundert. Dort gehe eigentlich nur ich jagen und ein Anruf beim Aufsichtsjäger hat ergeben, dass dieser zu jener Zeit krank war“, berichtet Rass der Tiroler Tageszeitung. Was folgte, war eine akribische Spurensuche: Rass konnte feststellen, dass der Wilderer in ein Gamsrudel geschossen hat, das verwundete Tier ist dann nach rund 30 Metern abgestürzt. „Dort hat er es vermutlich in einem Rucksack verstaut und zum Auto gebracht. Ich habe alles mit Fotos dokumentiert: Fußabdrücke, Reifenspuren usw.“, erzählt Rass, der die Vorgangsweise „ganz schön frech“ findet und an zwei Beteiligte glaubt. Zumindest sei es naheliegend – auch weil es sich beim Tatort, oberhalb der Schiedalm, um einen Talschluss handelt. Rass: „Einer, der an dieser kriminellen Aktion beteiligt war, ist vermutlich der Aufpasser gewesen.“

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