Regio-Imst-Verein: 15 Jahre im Einsatz für Region

Das Regionalmanagement, vulgo Regio, begleitet den Bezirk Imst in die Zukunft.

BM Hansjörg Falkner, Christian Entholzner, Marlies Trenkwalder, Obfrau Gitti Flür und GF Markus Mauracher mit Gisela Egger, Elfriede Gstrein und Manuel Flür (v. l.) feiern 15 Jahre Regio-Imst.
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Von Thomas Parth

Oetz –Seit 2003 bemüht sich der Regio-Imst-Verein darum, EU-Fördermittel für Projekt­ideen aus dem Bezirk Imst einzusammeln. Zwischen 2007 und 2013 wurden so etwa 18 Wertschöpfungsmillionen ausgelöst; in der aktuellen Förderperiode seit 2014 sind es bereits 4,2 Millionen Euro.

Mit Elfriede Gstrein, Manuel Flür, Marlies Trenkwalder, Christian Entholzner und GF Markus Mauracher sowie der assoziierten KEM-Managerin Gisela Egger arbeitet ein starkes Team daran, dass EU-Gelder sinnvoll in der Region investiert werden.

Aktuell ist die erwähnte KEM (Klima- und Energie-Modellregion) dabei, sich einem Hearing am 27. Jänner 2020 zu stellen. „Der Bund möchte eine Musterregion mit einer Mio. Euro fördern, wobei wir mit dem Ötztal als touristische Klimamodellregion unter den letztgereihten drei Regionen sind“, ist Gisela Egger zuversichtlich, gemeinsam mit Mobilitätsexperte Andreas Knapp den Zuschlag zu bekommen. GF Markus Mauracher hingegen ist „zu 90 Prozent“ seiner Tätigkeit, wie er sagt, mit dem RWP-Pitztal, dem Regionalwirtschaftlichen Programm, beschäftigt: „Wir haben 119 Förderanfragen bearbeitet und konnten während der vergangenen zwei Jahre die in Aussicht gestellten zwei Millionen Euro an Landeszuschüssen lukrieren. Dabei konnte ein Mehrwert von 15,3 Mio. Euro ausgelöst werden“, zeigt Mauracher auf.

Wie die Förderlage in Zukunft aussehen wird, stehe noch in den Sternen. „Die neue EU-Kommission arbeitet seit wenigen Wochen. Der Brexit spielt in die Budgeterstellung mit hinein“, gibt sich der Regio-Manager abwartend: „Für uns zählt zunächst, dass die aktuelle Förderperiode noch bis 2022 abgewickelt und bis 2023 ausbezahlt werden kann.“

Abseits der Zahlen zeige die Regio-Bilanz nach 15 Jahren auch, wie sich der Bezirk Imst entwickelt habe, führt Obfrau Gitti Flür aus: „Für uns ist es wichtig, alle Gemeinden und Sozialpartner mit im Boot zu haben. Wir müssen weiterhin unser Augenmerk auf innovative und nachhaltige Projekte für die Region legen.“


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