Kufsteiner Feuerwehr genervt: Künftig 700 Euro für jeden Aufzugalarm

An die 30-mal im Jahr werden die Kufsteiner Feuerwehrleute zu steckengebliebenen Aufzügen gerufen. Sind sie vor Ort, ist der Lift oft leer. Die Gebühren für derartige Einsätze sollen massiv steigen.

Wenn der Aufzug stecken bleibt, wird oft vom Betreiber die Feuerwehr alarmiert. Das wird künftig in Kufstein teuer.
© Getty Images/iStockphoto

Kufstein –Es ist einfach zu viel geworden – Kufsteins Feuerwehrkommandant Hans-Peter Wohlschlager findet klare Worte, wenn es um Fehl­alarme geht. Darunter fallen auch viele Notrufe wegen stecken gebliebener Aufzüge. An die 30-mal im Jahr werden die Helfer zu solchen vermeintlichen Notfällen gerufen, denn wenn die Feuerwehr dann am Ort des Geschehens eintrifft, ist oft die Aufstiegshilfe leer. Zuletzt sei dies sogar dreimal in einer Woche geschehen, wie Wohlschlager der TT berichtet. Darunter war ein Einsatz mitten in der Nacht. Dabei gehört das Öffnen einer Aufzugstüre überhaupt nicht zum Aufgabengebiet der ehrenamtlichen Helfer. Die machen sich nur aus Pflichtbewusstsein und Sorge, dass ein Mensch zu Schaden kommen könnte, auf den Weg.

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