Busparkplatz: Fahrplan soll nächste Woche stehen

Wie genau eine Lösung für den Busparkplatz aussehen wird, das dürfte erst Mitte 2020 fix sein. Weitere Optionen wären jedenfalls vorhanden.

Busparkplatz in Innsbruck? Die gibt es eigentlich schon. Etwa beim Postbus in der Rossau.
© Vanessa Rachlé / TT

Von Marco Witting

Innsbruck –Ein Grundsatzbeschluss rund um den viel diskutierten Busparkplatz in Innsbruck kommt kommende Woche in den Stadtsenat. Ein notwendiger Schritt, damit das Land mit der MCI-Ausschreibung beginnen kann. Im Beschluss enthalten soll auch ein Fahrplan sein, wie es mit dem Busparkplatz dann weitergeht. „Es ist aber kein Beschluss einer endgültigen Variante“, wie BM Georg Willi (Grüne) erklärt. Dieser wird wohl erst Mitte 2020 fallen. Bekanntermaßen gibt es in der Koalition weiter nicht wirklich einen Konsens darüber, wie man mit dem Thema weiter verfahren soll. Zuletzt zog die SPÖ ja wieder in Richtung Kiss-and-Ride-Lösung.

Die FPÖ bringt im heutigen Gemeinderat jedenfalls einen Antrag um das Thema Busparken ein. Stadtrat Rudi Federspiel will weitere Optionen für die Busse prüfen lassen. „Wir bleiben natürlich die Befürworter einer Garage. Aber die wird an Spitzentagen zu klein sein und da braucht es zusätzliche Abstellplätze.“ Man solle prinzipiell hier „alle Dinge“ prüfen.

Dass es in Innsbruck schon Flächen gibt, die für Busse geeignet sind – möglicherweise auch für einen Shuttle-Dienst in die Stadt –, zeigt ein Blick in die Rossau. Der Postbus hat dort eine relativ große Fläche zur Verfügung – knapp 40.000 m². Für das Unternehmen zu groß, passende Infrastruktur wäre vorhanden. „Wir freuen uns über jeden potenziellen Mieter, der da kommt“, gibt sich Regionalmanager Wolfram Gehri zurückhaltend. Schon jetzt werde ein Teil der Fläche vermietet. Ob sich hier auch ein Parkplatz für Touristenbusse eignen würde? Gehri: „Bietet sich insofern sicher an. Wir sprechen dieselbe Sprache und eine Infrastruktur, etwa Werkstätte oder Waschanlage, wäre vorhanden.“

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