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Aus neun Kassen wird eine: Das ändert sich mit der Kassenreform

Ab 1. Jänner gehen die Gebietskrankenkassen in der Österreichischen Gesundheitskasse auf. Bei Heilbehelfen, Krankengeld oder Transportkosten könnten Tirols Patienten profitieren. Die Fusion bleibt dennoch strittig.

In den Arztpraxen gilt auch nach der Fusion der Krankenkassen ab 1. Jänner die E-Card. Österreichweit sollen die Versicherten die gleichen Leistungen bekommen. Wo bisher weniger gezahlt wurde, wird nachgebessert.Foto: iStock
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Von Anita Heubacher

Innsbruck — Wer Brillen, orthopädische Schuheinlagen oder Gelenksschienen braucht, könnte in Tirol von der Fusion der Gebietskrankenkassen profitieren. Die Zuschüsse könnten sich verdreifachen. Transportkosten dürften künftig ganz entfallen und für Computertomografien und MRTs soll es keine Bewilligung mehr brauchen. Voraussetzung dafür ist, dass die neue Satzung der Österreichischen Gesundheitskasse, ÖGK, nächsten Dienstag in Wien durchgewunken wird. Entscheiden tut das der seit April eingesetzte Überleitungsausschuss, in dem sechs Arbeitgeber- und sechs Arbeitnehmervertreter sitzen. Diese Parität, unter dem Vorsitz eines FPÖ-Politikers und Unternehmers, hat für viel Wirbel gesorgt. Bis zum 1. April dieses Jahres hatten in der Sozialversicherung ganz klar die Arbeitnehmervertreter die Nase vorn. Das änderte Türkis-Blau.

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