Soldat von Hunden getötet - Ermittlungen ausgeweitet

Im Fall der tödlichen Hundebisse in der Flugfeld-Kaserne in Wiener Neustadt hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen ausgeweitet. Gerichtet sind diese nun auch gegen „Verantwortliche des Bundesheers, die nicht konkret ausgeforscht sind“, teilte Erich Habitzl, Sprecher der Anklagebehörde, am Mittwoch auf APA-Anfrage mit. Bisher wurde ein Heeresbediensteter als Verdächtiger geführt.

Ermittelt werde gegen die noch unbekannten Bundesheer-Verantwortlichen wegen des Verdachts der grob fahrlässigen Tötung sowie der Gefährdung der körperlichen Sicherheit. Konkret geht es Habitzl zufolge um „Sorgfaltsverletzungen im Zusammenhang mit der Verwahrung und Sicherung der Hunde“.

Die Ermittlungen wegen grob fahrlässiger Tötung gegen den bisherigen Verdächtigen, den für die beiden Tiere zuständigen Hundeführer, wurden nach Angaben von Opferfamilien-Anwalt Erich Gemeiner ebenfalls ausgeweitet. Es stehe nun auch hier Gefährdung der körperlichen Sicherheit im Raum.


Kommentieren