LASK hat gegen Sporting Lissabon den Gruppensieg im Visier

Während es beim LASK noch um Platz eins geht, plant der WAC auswärts beim italienischen Traditionsclub AS Roma einen versöhnlichen Europa-League-Abschluss.

Der Aufstieg ist in trockenen Tüchern, jetzt will der LASK auch noch Platz eins.
© gepa

LASK – Sporting Lissabon 18.55 Uhr

Linz – Der LASK will nach dem bereits fixierten Aufstieg die Chance zur Revanche ergreifen und als Gruppenerster in das Europa-League-Sechzehntelfinale einziehen. Um den ebenfalls bereits für die K.-o.-Runde qualifizierten Tabellenführer Sporting noch von der Spitze zu verdrängen, brauchen die Linzer heute ab 18.55 Uhr einen Sieg.

Der Abschluss soll für den LASK auch Belohnung sein. „Die Jungs brennen und sind extrem fokussiert“, sagte Trainer Valérien Ismaël vor dem Topduell der Gruppe. „Hättet ihr geglaubt, dass wir am End­e dieser Gruppe Erster sein könnten? Allein das ist schon ein gutes Gefühl. Wir haben uns das durch eine Leistung über Monate verdient, das ist kein Zufall.“ In welcher Besetzung Sporting aufläuft, ist Ismaë­l egal: „Da kann Mutter Teresa kommen, das interessiert mich nicht. Wir wollen unsere Prinzipien auf den Platz bringen, so wie uns Europ­a kennen gelernt hat.“

2,4 Millionen Euro spielte Österreichs Nummer zwei in der Gruppenphase an Prämie­n ein. Ein Sieg gegen Sporting wäre 1,07 Millionen Euro (570.000 Euro Siegprämie plus 500.000 Euro Bonus als Pool-Erster) wert. Am Montag wird in Nyon das Sechzehntelfinal­e ausgelost. Als Gruppensieger wäre der LASK gesetzt, als Zweiter ungesetzt. In beiden Fällen sind die Oberösterreicher in der Runde der letzten 32 Außenseiter.

AS Roma - WAC 21.00 Uhr

Rom – Für den WAC geht es heute in Rom um einen würdigen Abschied aus der Europa-League. Die Kärntner haben vor dem Gastspiel beim italienischen Großclub keine Aufstiegschance mehr, die Römer kämpfen hingegen noch um den Einzug in die K.o.-Phase.

Der WAC reiste mit nach unten zeigender Formkurve nach Rom. In den vergangenen zehn Partien gelangen dem Team, das fast immer mit derselben Anfangsformation startet und im November Cheftrainer Gerhard Struber an den englischen Zweitligisten Barnsley verkauft hat, nur zwei Siege – gegen Sturm Graz und Mattersburg.

Auf die Frage, ob sich seine Kicker bereits auf die Winterpause freuen, antwortete Interimscoach Mohamed Sahli: „Die Spiele stecken sicher in den Knochen. Aber noch sind wir nicht im Urlaubsmodus.“ Ein Kräftevergleich mit der großen Associazione Sportiva Roma ist Motivation genug.

Den letzten Auftritt eines österreichischen Clubs im Römer Olympiastadion absolvierte die Austria im Oktober 2016. Am spektakulären 3:3 darf Anleihe genommen werden. Die von Paulo Fonsec­a trainierte Roma ist als Ligafünfter vier Spiele ungeschlagen, der Aufstieg ins EL-Sechzehntelfinale ist nah. Nur bei einem türkischen Auswärtssie­g in Gladbach brauchen die Giallorossi einen Punkt. (APA, w.m.)

Europa League - 6. Spieltag

Gruppe A

18.55 Uhr: Karabach (AZE) - Düdelingen (LUX)

18.55 Uhr: APOEL Nikosia - FC Sevilla

Gruppe B

18.55 Uhr: Dynamo Kiew - FC Lugano

18.55 Uhr: FC Kopenhagen - Malmö FF

Gruppe C

18.55 Uhr: FC Basel - Trabzonspor

18.55 Uhr: Getafe - FK Krasnodar

Gruppe D

18.55 Uhr: LASK - Sporting Lissabon (PULS4)

18.55 Uhr: PSV Eindhoven - Rosenborg Trondheim

Gruppe E

18.55 Uhr: CFR Cluj - Celtic Glasgow

18.55 Uhr: Stade Rennes - Lazio Rom

Gruppe F

18.55 Uhr: Frankfurt - Vitoria Guimaraes

18.55 Uhr: Standard Lüttich - Arsenal

Gruppe G

21.00 Uhr: Glasgow Rangers - Young Boys Bern

21.00 Uhr: FC Porto - Feyenoord Rotterdam

Gruppe H

21.00 Uhr: Espanyol Barcelona - ZSKA Moskau

21.00 Uhr: Ludogorez (BUL) - Ferencvaros

Gruppe I

21.00 Uhr: KAA Gent - FC Olexandrija

21.00 Uhr: VfL Wolfsburg - AS St. Etienne

Gruppe J

21.00 Uhr: Gladbach - Basaksehir

21.00 Uhr: AS Roma - RZ Pellets WAC

Gruppe K

21.00 Uhr: Slovan Bratislava - SC Braga

21.00 Uhr: Wolverhampton - Besiktas Istanbul

Gruppe L

21.00 Uhr: Partizan Belgrad - FC Astana

21.00 Uhr: Manchester United - AZ Alkmaar


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