Reitshammer von Glasgow zur ÖM: Das Olympia-Limit muss warten

Schwimmer Bernhard Reitshammer startet direkt nach der Kurzbahn-EM in Glasgow ab heute bei den Staatsmeisterschaften in Graz – wie der Wahl-Linzer die Erfolgswelle mitnehmen will, das Olympia-Limit aber warten muss.

Bernhard Reitshammer
© gepa

EM-Sechster mit der Staffel und Rang neun über 100 m Lagen mit neuem Rekord: Wie sieht Ihre persönliche Bilanz nach der Kurzbahn-EM aus?

Bernhard Reitshammer: Von den Zeiten her bin ich total zufrieden und der Staffelerfolg war richtig cool. Dass wir im Finale auch Deutschland auf der Nebenbahn hinter uns ließen, war ein richtig guter Auftakt. Persönlich hätte ich mir über 100 m Lagen eine bessere Platzierung erhofft. Auf das Finale fehlten auch nur sieben Hundertstel. Vor zwei Jahren wäre ich mit meiner Zeit Vierter geworden.

Liegt Ihnen das Format mit Vorlauf, Sem­i- und dann auch noch Finale?

Reitshammer: Ich mag es sehr, auch wenn es schwer ist. Für eine gute Platzierung muss man drei gute Rennen abliefern und darf sich kaum Fehler leisten. Andererseits bekommt man so mehr Chancen, und nicht nur eine einzige.

Heute geht es in Graz los. Was erwarten Sie sich?

Reitshammer: Ich werde viel­e Bewerbe schwimmen und erhoffe mir, die Form mitzunehmen, also gute Zeiten. Ehrlich gesagt wäre es mir aber lieber, jetzt auf der Langbahn zu schwimmen anstatt wieder auf der 25-m-Bahn.

Warum?

Reitshammer: Ich würd­e mich jetzt lieber gleich noch mal am Olympialimit auf der 50er-Bahn versuchen. Ich denk­e, die mir noch fehlenden sieben Hundertstelsekunden über 100 m Rücken wären drin. Das wäre ein toller Saisonabschluss und ich könnt­e das neue Jahr anders angehen. So gibt es die nächste Chance erst wieder im April.

Das Gespräch führte Sabine Hochschwarzer


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