Drei ausgetretene Wiener FPÖ-Mandatare gründen eigenen Klub

Die drei bisherigen Wiener FPÖ-Mandatare Karl Baron, Klaus Handler und Dietrich Kops haben sich von der Mutterpartei abgespalten und gründen einen eigenen Klub im Gemeinderat bzw. Landtag. Das kündigte das Trio, das künftig unter dem Namen „Die Allianz für Österreich“ auftritt, am Donnerstagvormittag an.

Die drei Abgeordneten waren zuvor aus der Wiener Partei und dem Rathausklub ausgetreten. Für Erreichung der Klubstärke braucht es in der Bundeshauptstadt drei Abgeordnete.

FPÖ-Obmann Norbert Hofer reagierte indes mit Spott auf die neue Partei. „Bündnis Zukunft Ibiza hat sich gegründet und wird auch die volle Verantwortung für die Ereignisse im Nachfeld zu schultern haben“, zog Hofer via Twitter einen Vergleich mit der Abspaltung des BZÖ 2005 unter dem damaligen Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider. Die FPÖ-Spitze will am Nachmittag zu den aktuellen Entwicklungen Stellung nehmen. Für Hofer ist damit ein „klarer Trennstrich“ vollzogen. Die FPÖ haben den Rucksack abgelegt, so Hofer.

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