Tausende „Penis-Fische“ an kalifornischem Strand angespült

Nach einem Sturm im Pazifik wurden Tausende Igelwürmer an einem Strand in Kalifornien angeschwemmt. Die Tiere sehen kurios aus, sind für den Menschen aber ungefährlich.

Tausende Igelwürmer wurden nach einem Sturm in Kalifornien angespült. Wegen ihres Aussehens sind die Tiere in China als "Penis-Fische" bekannt.
© Twitter/Screenshot

Drakes Beach — Ein kurioses Naturphänomen ereignete sich am Nikolaustag an einem Strand im kalifornischen Küstenort Drakes Beach. Wie mehrere Medien berichten, wurden nach einem heftigen Sturm Tausende sogenannter Igelwürmer an Land geschwemmt.

Die Tiere mit dem lateinischen Namen „Urechis unicinctus" sehen dem männlichen Geschlechtsteil so ähnlich, dass sie in China auch als „Penis-Fische" bezeichnet werden.

Wie der Biologe Ivan Parr der britischen Zeitung Daily Mail erklärte, hat der Sturm eine ganze Kolonie aus ihrem Lebensraum gerissen, weswegen der Strand übersät mit den Tieren war. „Manche Leute denken, hier hätte eine Explosion eines Bratwurstfrachters stattgefunden", so Parr.

Igelwürmer gibt es seit Millionen von Jahren. Sie bewohnen weltweit verschiedene Lebensräume im Meer von der Gezeitenzone bis hin zu maximal 10.000 Meter tiefen Tiefseegräben. Ihre U-förmigen Wohnhöhlen finden sich in Weichböden und seltenen Spalten. Die Tiere sind für den Menschen ungefährlich. In China, Korea und Japan werden sie sogar gegessen. (TT.com)

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