Salzburg nur Remis in Hartberg, Rapid schlägt die Admira klar

Die Bullen überwintern auf Rang eins. Die Hütteldorfer verbesserten sich durch das 3:0 bei der Admira auf Platz drei. Altach setzte sich in St. Pölten ebenfalls mit 3:0 durch.

Beinharte Duelle: Andreas Ulmer (Red Bull Salzburg /links) gegen Rajko Rep (TSV Prolactal Hartberg).
© APA

Hartberg – Salzburg 2:2

In der letzten Runde der Fußball-Bundesliga vor Jahreswechsel hat Salzburg die erste Saisonniederlage in der heimischen Meisterschaft nur knapp abgewendet. Ein später Treffer von Patson Daka (85.) rettete dem Serienmeister ein 2:2 (1:1) und sicherte den ab der 16. Minute in Unterzahl agierenden „Bullen“ aufgrund der klar besseren Tordifferenz gegenüber dem LASK auch die Winterkrone.

Drei Punkte liegt Salzburg vor den Linzern, die erst am Sonntag Sturm empfangen und ein um 27 Treffer schlechteres Torverhältnis aufweisen. Dabei hatten Rajko Rep (23.) und Dario Tadic (53.) Hartberg zweimal in Führung geschossen. Salzburg, das trotz der frühen Roten Karte für Majeed Ashimeru nicht wie Unterzahl wirkte, kam durch Zlatko Junuzovic (34.) und den nunmehr 14-fachen Saisontorschützen Daka aber noch zu einem Punkt. Damit stellte Trainer Jesse Marsch einen neuen Rekord auf: Als erster Coach blieb er seine ersten 18 Bundesliga-Partien ungeschlagen. Bisher hatte er sich die Bestmarke mit Ex-Rapid-Trainer Vladimir Markovic (1985) geteilt.

Die Protagonisten der jüngsten Transfer-Spekulations-Krimis waren gar nicht in die Steiermark gereist. Stürmer Erling Haaland fehlte - wie angekündigt - aufgrund einer zwickenden Bauchmuskulatur, zudem stand auch der mit Liverpool in Verbindung gebrachte Takumi Minamino nicht im Kader. Weiteres verzichtete Marsch auf die Dienste von Hwang Hee-chan und Rasmus Kristensen, die Aufstellung brachte sechs Änderungen im Vergleich zum 0:2 gegen Liverpool am Dienstag.

Die erste Hälfte war weniger von spielerischen Höhepunkten geprägt denn kuriosen Aktionen. Bereits in der 7. Minute musste Hartbergs Christian Klem verletzt ausgetauscht werden, keine zehn Minuten später sah Salzburgs Mittelfeldmann Ashimeru Rot für ein Foul an Rep - eine äußerst harte Entscheidung von Schiri Manuel Schüttengruber, der wiederum zehn Minuten später mit einer Wadenblessur für Markus Hameter Platz machen musste.

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Admira – Rapid 0:3

Rapid hat sich in der Fußball-Bundesliga zumindest für einen Tag auf Platz drei geschoben. Die Hütteldorfer feierten am Samstag in der 18. Runde einen 3:0-Auswärtssieg über die Admira und liegen damit zwei Punkte vor dem WAC, der am Sonntag bei der Wiener Austria antritt.

Die Tore von Thomas Murg (2.) und Taxiarchis Fountas (7., 57.) bescherten den Grün-Weißen einen erfolgreichen Jahresabschluss und den siebenten Sieg im neunten Liga-Auswärtsmatch in dieser Saison. Die Admiraner hingegen gingen nach zuletzt zwei Unentschieden und einem Sieg wieder als Verlierer vom Platz. Gegen Rapid setzte es die siebente Pleite en suite.

St. Pölten – Altach 0:3

Der SCR Altach hat seinen Erfolgslauf in der Fußball-Bundesliga im letzten Spiel vor der Winterpause fortgesetzt. Die Vorarlberger setzten sich am Samstag in der NV Arena gegen den SKN St. Pölten mit 3:0 durch und feierten den dritten Sieg in Folge. Dadurch wurde der Vorsprung des Achten auf Schlusslicht SV Mattersburg, das am Sonntag beim Vorletzten WSG Tirol gastiert, auf acht Punkte ausgebaut.

Der Auswärtssieg der Truppe von Coach Alex Pastoor gelang dank einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause. Der 22-jährige Philipp Schmiedl (53.) und der 20-jährige Johannes Tartarotti (84.) durften sich über ihren Premierentreffer im Oberhaus freuen. Dazwischen war Jan Zwischenbrugger (79.) erfolgreich. Die Altacher rückten zumindest einen Tag bis auf einen Punkt an den Siebenten Austria Wien heran. Für St. Pölten gab es nach dem 0:6 in Vorarlberg neuerlich gegen Altach nichts zu holen, der Club liegt als Neunter weiter vier Zähler vor dem Tabellenende.


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