Talfahrt der WSG Tirol: Nach dem Titel kam die Rote Laterne

Nach einer 1:3-Heimniederlage vor Geisterkulisse im Tivoli überwintert die WSG Swarovski Tirol am Tabellenende der Bundesliga. Die Rote Laterne signalisiert beim Aufsteiger den akuten Handlungsbedarf.

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Rohrmoser Heinz • 16.12.2019 17:42
Anschließende Schlussfolgerung zu unterstehendem Posting : Der FC Wacker ist ein sehr erfolgreicher traditioneller Fußballverein - 10facher Österreichischer Fußballmeister etc., jedoch immer von finanziellen Sorgen geplagt und von Sponsoren abhängig ! Die WSG TIROL ist ein aufstrebender (?) Fußballverein mit wirtschaftlich ausgezeichneten Hintergrund.....
Rohrmoser Heinz • 16.12.2019 17:21
Nach der 6. Niederlage in Folge mit einem Torverhältnis von 4:24 und der 7. Heimpleite hintereinander wird es für Sportditrektor und Trainer immer schwieriger - trotz wortkräftiger Unterstützung der Medien - viel Positives zum derzeitigen „Standing“ der WSG zu sehen bzw. zu berichten. Gäbe es die Wiener Austria in ihrer „Frühform“ dieser Meisterschaft nicht, die WSG wäre nicht nur Letzter in der Tabelle sondern mit 8 Punkten Rückstandauf auf den Tabellenvorletzten total abgeschlagen ! Der FC Wacker hatte letztes Jahr zum selben Zeitpunkt 6 Punkte mehr und musste sich von allen Seiten nur Kritik und Häme anhören ! Der Verein hielt dem Druck nicht stand und wechselte den Trainer, was zu diesem Zeitpunkt völlig falsch war ! Der bis dato in seiner Spielweise immer defensiv agierende Karl Daxbacher hätte dieses System beibehalten und wäre meiner Meinung nach mit dem FC Wacker nicht abgestiegen ! Der in der 2. Liga sehr erfolgreich arbeitende Grumser wurde zum Coach der Bundesligamannschaft bestell und versuchte nach dem Muster der 2. Ligamannschaft mit einer total verjüngten Truppe - viele arrivierte und erfahrene Spieler wurden offensichtlich nicht mehr „gebraucht“ -die fehlten dann im beinharten Abstiegskampf an allen „Ecken und Enden“ ! Als Coach der nunmehrigen 2. Ligamannschaft ist Grumser sicherlich der richtige Mann. Aber zurück zur WSG - Mit dem Hintergrund Swarovski hat der Verein im Gegensatz zum FCW in vieler Hinsicht große Vorteile. Der Kontakt zur Wirtschaft durch den Konzern ist mit Salzburg zu vergleichen. Auch die Sponsorensuche wird dadurch ganz sicher einfacher als für den Wacker sein. Ich bin sicher, dass bei Spielerverpflichtungen - sollte einmal die Möglichkeit für die Verpflichtung eines „günstigeren“ Wunschspielers ins Haus stehen, wird es letztlich ganz sicher nicht am Geld scheitern ! Nicht zu vergessen der Draht zur Politik ! Das Entgegenkommen von Land und Stadt -sprich TIWAG, Hypo und Olympiaworld etc. - ist wesentlich größer als es beim FCW letztes Jahr der Fall war. Auch die Medien unterscheiden bei der „Form“ ihrer Berichterstattung offensichtlich zwischen den beiden Vereinen. Wacker ist ein Traditionsklub, der jedoch immer wieder um Sponsoren und Geld kämpfen musste und dessen wirtschaftlicher Hintergrund - mit Ausnahme der Zeiten als Swarovski eingestiegen war - nie rosig war und letztlich auch durch ein unfähiges und kriminelles Management in den Konkurs getrieben wurde. Seit diesem Unglück ist der FC Wacker zum Bittsteller degradiert und ist ans jeweilige „good will“ von Stadt Innsbruck und Land Tirol angewiesen, Der Ruf des „Konkurslers“ bleibt picken ! Somit sind finanzkräftige private Sponsoren offenbar nicht zu finden. In regelmäßigen Abständen wird der „neue Wacker“ auch von den Medien diesbezüglich dargestellt - immer mit etwas Häme. Nun war die WSG die Nr.1 im Tiroler Fußballgrtriebe mit vielen Vorschusslorbeeren bedacht und alles war auf die Wattener fokussiert ! Heimsieg gegen FK Austria und so sollte es weitergehen, jedoch je länger die Saison dauerte, desto magerer wurden die Ergebnisse. Dann war wieder 2 x die Wiener Austria der Gegner - einmal im Cup zu Hause mit einem klaren Sieg und dann in der Meisterschaft ein glücklich erkämpfter Auswärtserfolg. So das war’s auch schon. 2 Unentschieden und sonst nur deutliche Niederlagen. Immer wieder wurden die Niederlagen schöngeredet und -geschrieben. Fast immer waren’s Niederlagen mit 4 oder 5 Gegentoren ! Jetzt ist man wirklich Letzter in der Tabelle und allseits mehr als ratlos ! So wenige Zuschauer - 1.200 - hat das Tivoli bei Bundesligaspielen vorher noch nie gesehen ! 2. Liga Wacker hat im Schnitt doppelt so viele. Ich bin kein Prophet - aber wenn nicht Gravierendes geschieht, ist die WSG Abstiegskandidat Nr. 1 Ein kleiner Hinweis am Rande. Über Wunsch des nunmehrigen Tivoli-Hauptmieters WSG mussten die in verschiedenen Gängen der Westtribühne, platzierten Bilder von ehemaligen Wackerspielern und -legenden abgenommen werden....
Peter Witting • 16.12.2019 09:28
Ich dachte mit dem "Tirol" im Vereinsnamen wird alles besser? Mehr Sponsoren, mehr Professionalität, mehr Zuschauer und damit auch größerer Erfolg? Ist es nicht das, was uns die TT und das Landhaus immer wieder versucht zu erklären. Die WSG tritt nun zum xten Mal den Gegenbeweis dafür an. Zuschauer hat Wacker in der 2. Liga mittlerweile mehr, Sponsoren scheinen der WSG auch nicht die Türe einzutreten und sportlich war Wacker zum selben Zeitpunkt sogar noch besser... Das Bundesligafußball in Tirol nicht funktioniert scheint also doch nicht an den unfähigen Wackerianern zu liegen - wenn jetzt auch die WSG solche Probleme hat - sondern vielleicht doch an den katastrophalen Rahmenbedingungen im *hüstel* Sportland Tirol *hüstel*

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