Neuer Betriebsrat im Sozialzentrum Kirchberg

Erstmals wählten die rund 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialzentrums Kirchberg ihren Betriebsrat. Thomas Wimmer vertritt künftig...

Der neue Betriebsrat mit Thomas Wimmer (l.), Brigitte Schroll, Torsten Bucko (r.) und Hansjörg Hanser, ÖGB-Regionalsekretär (2. v. l.).
© Hanser

Erstmals wählten die rund 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialzentrums Kirchberg ihren Betriebsrat. Thomas Wimmer vertritt künftig als Vorsitzender die Interessen der Beschäftigten im Betrieb, sein Team wird komplettiert mit Torsten Bucko und Brigitte Schroll.

„Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe und über das Vertrauen meiner KollegInnen", sagt Wimmer, der sich bereits erste Ziele gesteckt hat: „Die Rahmenbedingungen in der Pflege sind eine große Herausforderung und hier wollen wir ansetzen. Wir werden in den anstehenden Gesprächen mit der Heimleitung die weitere Vorgangsweise festlegen und uns bestmöglich für unsere Kolleginnen und Kollegen einsetzen."

„Gerade in Zeiten turbulenter politischer Verhältnisse wird einmal mehr deutlich, wie wichtig Betriebsräte für unsere gesamte Arbeitswelt sind. Sie sorgen für Stabilität und Kontinuität. Diese demokratisch gewählte innerbetriebliche Interessenvertretung kann gar nicht hoch genug geschätzt werden", unterstreicht Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth die Bedeutung.

Die Vorteile eines Betriebsrates lägen auf der Hand: Sie helfen bei Konflikten, sorgen für Verbesserung des Betriebsklimas, sind in Krisenzeiten ein kompetenter Ansprechpartner und vermitteln bei Konflikten. „Betriebsräte wissen, wo der Schuh drückt, und können die Probleme und täglichen Herausforderungen als Sprachrohr der ArbeitnehmerInnen auf direktem Weg kommunizieren und so für deutliche Verbesserungen sorgen. Somit profitieren nicht nur die Beschäftigten, sondern auch das Unternehmen. Das gemeinsame Ziel lautet: gesunde und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", sagt Wohlgemuth. (TT)

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