Brennende Kerzen lösten Brand in Einfamilienhaus in Hötting aus

Am Montagmorgen kam es in der Sternwarte-Straße in Innsbruck zu einem Brand. Vier Personen mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.

Das Haus war völlig verraucht und vorerst unbewohnbar.
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Innsbruck — Gegen 6.50 Uhr brach am Montag in einem Einfamilienhaus im Innsbrucker Stadtteil Hötting ein Feuer aus. Nach Angaben der Berufsfeuerwehr Innsbruck entdeckte ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Wilten den Brand, als der 26-Jährige auf dem Weg zu einer Baustelle in unmittelbarer Nähe war.

Er alarmierte seine Kollegen und konnte bis zu deren Eintreffen die 51-jährige Hauseigentümerin aus dem Gefahrenbereich bergen. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck und die Freiwillige Feuerwehr Hötting konnten den Brand unter Einsatz von schwerem Atemschutz dann rasch unter Kontrolle bringen — und ein Übergreifen der Flammen auf weitere Zimmer und den Dachstuhl verhindern. Der anfängliche Verdacht auf weitere eingeschlossene Personen bewahrheitete sich zum Glück nicht. Die 51-Jährige hatte sich alleine im Haus aufgehalten. Gegen 8.55 Uhr konnte schließlich „Brand aus" gegeben werden.

Insgesamt mussten vier Personen — die Hauseigentümerin, der zu Hilfe eilende 26-Jährige, ein weiterer 18-jähriger Ersthelfer und ein Polizist — mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in die Innsbrucker Klinik gebracht werden. Ein Zimmer brannte laut Berufsfeuerwehr völlig aus, das gesamte Haus ist derzeit unbewohnbar.

Zur Brandursache konnte ermittelt werden, dass das Feuer im Schlafzimmer im Hochparterre ausgebrochen sein dürfte. Eine technische Ursache kann derzeit ausgeschlossen werden. Im gesamten Haus waren mehrere brennende Kerzen verteilt, weshalb die Ermittler davon ausgehen, dass dadurch das Feuer ausgebrochen ist.

Der entstandene Sachschaden liegt im unteren sechsstelligen Eurobereich. (TT.com)


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