Mailand und Bozen sind Städte mit höchster Lebensqualität in Italien

Die Lebensqualität in Italien ist stark von einem Nord-Süd-Gefälle abhängig. Wer im Norden lebt, hat demnach eine höhere Lebensqualität als Bewohner von süditalienischen Ländern.

Die Lebensqualität ist in Bozen besonders gut.
© Verkehrsamt Bozen

Rom – Mailand ist zum zweiten Mal infolge als Stadt mit der höchsten Lebensqualität in Italien gekürt worden. Das Ranking wird jährlich von der italienischen Wirtschafts-Tageszeitung Sole 24 Ore publiziert. Auf Platz zwei und drei der Liste von 107 italienischen Provinzhauptstädten folgen Bozen und Trient.

Auf Platz vier landete Aosta, gefolgt von Triest, Monza, Verona, Treviso, Venedig und Parma. Schlusslicht der am Montag veröffentlichten Reihung ist die sizilianischen Stadt Caltanissetta. Die 22 Städte mit der niedrigsten Lebensqualität befinden sich laut der Erhebung in Süditalien.

Gutes Leben in Norditalien

Lebensstandard der Bevölkerung, Umweltverschmutzung, Kriminalität, Freizeit- und Grünanlagen, Dienstleistungen, Verkehrsverbindungen und wirtschaftliche Lage sind einige der 36 Kriterien, welche die Wirtschaftsexperten der Zeitung bei der Ausarbeitung der Rangliste berücksichtigt haben. Fazit: Wer in Italien gut leben will, muss im Norden oder in Mittelitalien bleiben. Die Provinzhauptstädte mit dem höchsten Lebensstandard sind mehrheitlich in Oberitalien konzentriert.

Abgesehen von Mailand wird das Leben in den italienischen Großstädten von den Experten der Zeitung nicht gerade als ideal bewertet. Rom schaffte es lediglich auf Platz 18, das sind immerhin drei Plätze mehr als im vergangenen Jahr. Bologna gelangte auf Platz 14 und Florenz auf Platz 15. Süditaliens größte Metropole Neapel musste sich mit Platz 81 begnügen. (APA)

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