Suche nach dem schönsten Baum

Herzogin Kate suchte kürzlich bestens gelaunt mit Kindern einen Christbaum aus. Prinz William verriet, warum ihm soziales Engagement so wichtig ist.

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London – Herzogin Catherine (37) tritt nicht nur gerne in eleganter Abendrobe an die Öffentlichkeit, sondern zeigt sich auch oft von ihrer bodenständigen Seite, so wie kürzlich bei einem Termin auf einer Weihnachtsbaum-Farm in Buckinghamshire etwa 60 Kilometer nordwestlich von London. Kate trug passenderweise ein weihnachtliches Outfit, eine rote Daunenjacke und einen grünen Pullover.

Für die Wohltätigkeitsorganisation „Family Action Charity“ suchte sie zusammen mit Kindern aus benachteiligten Familien einen Christbaum aus. Sich mit den Kindern zu unterhalten liegt der dreifachen Mutter sehr am Herzen. Einfühlsam bückt sich Kate zu den etwa 5-6 jährigen hinunter, um mit ihnen auf Augenhöhe sprechen zu können. Mit ihrer charmanten Art diskutiert sie das Aussehen jedes einzelnen Baumes bis ins letzte Detail. Schnell fassen die zunächst schüchternen Kindern Vertrauen, und kaum haben sie gemeinsam mit Kate den passenden Baum gefunden, behängen sie ihn mit ausgewähltem Weihnachtsschmuck, den sie vorher in der Elfenwerkstatt gebastelt haben. Es scheint so, als hätte Herzogin Kate mindestens genauso viel Spaß wie die Kids.

Gespannt darf man auch auf die Weihnachtskarte sein, die William und Kate jedes Jahr verschicken. Bestimmt sind die Kinder George (sechs Jahre alt), Charlotte (vier) und Louis (eineinhalb) wieder sehr gewachsen. Prinz William verriet übrigens kürzlich, dass er die Kinder sehr oft zur Schule bringt und auch wie einst seine Mutter Diana will er dafür sorgen, dass seine eigenen Kinder etwas vom Leben außerhalb der Palastmauern mitbekommen. Er spreche mit ihnen über Probleme wie Armut, wenn er sie morgens zur Schule fährt, und sie draußen Obdachlose sehen. Das sagte William in einem Beitrag der BBC, der gestern Abend ausgestrahlt wurde. „Sie sind dann sehr interessiert und fragen: ‚Warum kann er nicht nach Hause gehen?‘“, sagte der Prinz.

Williams Mutter Diana, die 1997 bei einem Autounfall in Paris ums Leben kam, war sozial sehr engagiert. Sie hatte William und seinen Bruder Harry schon früh auf Besuche in Obdachlosenheimen mitgenommen. Er sei bei seinem ersten Besuch vielleicht acht oder zehn gewesen, sagte Prinz William. „Es hat tiefen Eindruck auf mich gemacht“, sagte er. „Meine Mutter wusste, wie wichtig es ist, wenn man so aufwächst wie wir, dass man erkennt, dass es ein Leben außerhalb der Palastmauern gibt und dass man sieht, wie Menschen mit echten Problemen kämpfen.“ (TT)


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