Hammerlos: Salzburg fordert Eintracht Frankfurt heraus

Der zweite in der Europa League vertretene ÖFB-Klub, der LASK, bekam mit Alkmaar im Sechzehntelfinale eine machbare Hürde zugelost.

Die Salzburger Kicker dürfen gegen Frankfurt wohl wieder vor vollem Haus auflaufen.
© gepa

Nyon - Fußball-Meister Red Bull Salzburg steht im Februar ein Wiedersehen mit alten Bekannten bevor. Die Salzburger treffen in der ersten K.o-Runde der Europa League auf Eintracht Frankfurt mit ihrem Ex-Trainer Adi Hütter. Beim deutschen Bundesligisten ist mit Martin Hinteregger auch ein ehemaliger Salzburg-Kicker aktiv. Der LASK bekommt es mit AZ Alkmaar zu tun, ergab die Auslosung am Montag in Nyon.

Spieltermine für das Sechzehntelfinale sind der 20. und 27. Februar. Beide ÖFB-Vertreter treten zuerst auswärts an und bestreiten das entscheidende Rückspiel zu Hause. Frankfurt liegt in Deutschland aktuell auf dem zwölften Tabellenplatz, Alkmaar ist in den Niederlanden punktegleich mit Spitzenreiter Ajax Amsterdam Zweiter.

Rückkehrt für Hütter und Hinteregger

Hütter hatte Salzburg in der Saison 2014/15 zum Double aus Meistertitel und Cupsieg geführt. Nach drei Jahren bei Young Boys Bern heuerte der Vorarlberger 2018 in Frankfurt an. Mit der Eintracht erreichte er im Vorjahr das Europa-League-Halbfinale. Verteidiger Hinteregger, nach seinen ersten Profijahren in Salzburg 2016 nach Deutschland gewechselt, genießt in Frankfurt so etwas wie Kultstatus. Im Hinspiel gegen Salzburg fehlt der Kärntner allerdings wegen einer Gelbsperre.

Salzburg und Frankfurt haben auch im Europacup eine gemeinsame Vergangenheit. Auf dem Weg ins Finale des UEFA-Cups 1994 eliminierten die Salzburger im Viertelfinale die Eintracht. Hütter erzielte beim 1:0-Heimsieg in Wien den Treffer für Salzburg. Nach einem 0:1 im Rückspiel avancierte Salzburg-Torhüter Otto Konrad im Elfmeterschießen zum Helden.

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Der LASK trifft erstmals auf Alkmaar. Mit einem niederländischen Vertreter haben die Linzer in dieser Europa-League-Saison aber bereits gute Erfahrungen gemacht. Gegen PSV Eindhoven erreichten die Oberösterreicher in der Gruppenphase auswärts ein 0:0. Zu Hause gab es einen umjubelten 4:1-Heimsieg. (APA)


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